AUS DER MINDERHEIT

Generalversammlung mit Vorstellungsrunde im BDN-Ortsverein Tingleff

Ortseingangsschild von Tingleff mit BDN-Hinweis an einer Straße im Ortsgebiet
Der BDN-Ortsverein Tingleff führte kürzlich seine Jahreshauptversammlung durch.

Vor dem offiziellen Teil der Generalversammlung im BDN-Ortsverein Tingleff stellten sich Kandidierende für den Hauptvorsitz und Stellvertreterposten im BDN (Bund Deutscher Nordschleswiger) vor. Vorstandsmitglied Rolf Pfeifer fasst die Vorstellungsrunde und die anschließende Generalversammlung zusammen.

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Aus der Minderheit

Dieses ist ein Bericht aus dem Verbands- und Vereinsleben der deutschen Minderheit in Nordschleswig. Es handelt sich nicht um einen Beitrag aus der Redaktion des „Nordschleswigers”.

Der Ortsverein Tingleff hielt kürzlich seine Generalversammlung beim LHN in Tingleff ab. Als besondere Gäste waren die Kandidatin und der Kandidat für den Hauptvorsitz des BDN, Claudia Knauer und Stefan Kleinschmidt, sowie der Kandidat für den stellvertretenden Vorsitz, Jan W. Schmidt, eingeladen. 

Die drei erhielten die Möglichkeit, sich persönlich vorzustellen bzw. ihre mögliche Arbeits- und Vorgehensweise darzustellen. Nach der Präsentation wurden Fragen aus dem Gremium an die Kandidaten gestellt und gern beantwortet. 

Es war eine positive Vorstellungsrunde, die den Mitgliedern des Ortsvereins Einsicht in die mögliche zukünftige Arbeitsweise des BDN ermöglichte. Da die Gäste zu einer weiteren Veranstaltung weiterreisen mussten, konnten sie an der anschließenden Generalversammlung leider nicht teilnehmen.

Als Versammlungsleiter wurde vom Vorstand Otto Jensen vorgeschlagen, der von der Versammlung einstimmig bestätigt wurde. Danach verlief die Versammlung laut Satzung. 

Im Bericht der Vorsitzenden, der von Rolf Pfeifer in Vertretung für Betty Weinschenck vorgetragen wurde, kamen die Aktivitäten zur Sprache, die in der letzten Zeit durchgeführt worden sind. 

Zusammenarbeit mit der Schule fortsetzen

Da war die Schiffstour auf der Apenrader Förde, die von allen Teilnehmern als gelungen betrachtet wurde. Im März wurde der Schleswig-Holsteinische Landtag in Kiel besucht, der allen einen Einblick in die Arbeitsweise der Landtagspolitiker erlaubte. An diesem Ausflug nahmen Schülerinnen und Schüler der deutschen Schule Tingleff teil. Diese wichtige und weiter geplante Zusammenarbeit mit der Schule soll weiterhin vertieft werden. 

Der Ortsverein wird ein Veranstaltungsangebot an die Schule geben, über die die Schulleitung entschieden wird und gegebenenfalls die Teilnahme ermöglicht. Es wurde weiter berichtet, dass für dieses Jahr zwei Vortragsbuchungen bereits fest vereinbart worden sind und auf hoffentlich viele Interessenten stoßen werden. 

Wieder nach Bad Segeberg

Ein weiteres Highlight wird wieder einmal der Besuch beim Karl-May-Festival in Bad Segeberg sein, der für den September vorgesehen ist. Alle weiteren Vorhaben sind vorgemerkt, müssen aber erst fest abgestimmt sein, bevor sie veröffentlicht werden können.

Der Kassierer legte seinen Kassenbericht vor und erhielt, ebenso wie der Vorstand, nach einer Aussprache seine Entlastung. Der langjährige Kassierer Bent Schröder legte sein Amt aus persönlichen und beruflichen Gründen nieder und steht dem Verein somit nicht mehr zur Verfügung. Ein neuer Kassierer wird in einer konstituierenden Sitzung des Vereins ins Amt berufen. Andreas Jessen und Manuela Nielsen wurden in ihren Ämtern bestätigt. 

Wieder Teilnahme am Schluxifest

Die Durchführung des Schluxifestes in der Deutschen Schule Tingleff wird in diesem Jahr wieder als regelmäßige Veranstaltung stattfinden, und Mitglieder des Vorstandes werden daran teilnehmen. 

Für die am 2. Juni stattfindende Delegiertenversammlung wurden die Delegierten und deren Vertreter festgelegt. Bernd Søndergaard sprach dem Verein eine Einladung zum Besuch des Generalsekretariats in Apenrade aus, um die Verbindung zum BDN zu vertiefen. Ebenso sprach der LHN eine Besuchseinladung aus. Beide Einladungen wurden gern angenommen. 

Die Versammlung endete in einem angenehmen Rahmen. Es wurde der Wunsch geäußert, dass die nächste Versammlung in der deutschen Schule stattfinden sollte, da es dann für alle leichter wäre, die Versammlung zu besuchen. Die Schulleiterin Carina Heymann versprach, über einen möglichen Service zur Sitzung nachzudenken.