U-Boot-Fall

Madsen will vor Gericht eine Erklärung abgeben

Sara Wasmund
Sara Wasmund Hauptredaktion
Kopenhagen
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Foto: Scanpix

Am Dienstag, wenn seine U-Haft ausläuft, will der U-Boot-Besitzer eine Erklärung abgeben. Ihm wird vorgeworfen, die Journalistin Kim Wall ermordet zu haben.

Der wegen Verdachts auf Totschlag an der schwedischen Journalistin Kim Wall in U-Haft sitzende Raketen- und U-Boot-Bauer Peter Madsen wird sich im Zuge der nächsten Anhörung zur U-Haftverlängerung vor dem Kopenhagener Stadtgericht verteidigen. Das wird spätestens am Dienstag der Fall sein, wenn Madsens U-Haft ausläuft. „Ich kann so viel sagen: Es kann keine Rede davon sein, dass mein Mandant eine freiwillige Fristverlängerung einfach so hinnimmt.

Es ist sein Wunsch, vor Gericht eine Erklärung abzugeben“, so Madsens Verteidigerin Betina Hald Engmark. „Wenn man seine Unschuld erklärt, lässt sich eine U-Haft nicht einfach so verlängern.“

Peter Madsen sitzt seit dem 12. August in Untersuchungs-Haft. Seine Anwältin teilte mit, sie sei bislang noch nicht darüber informiert worden, wann genau der Haftprüfungstermin stattfindet. Die Anklage hatte bislang lediglich mitgeteilt, dass Madsen spätestens am 5. September erneut vor einen Haftprüfungsrichter komme.

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