Küstensicherung

Beton von Küste wieder entfernen

ritzau/hee
Lemvig
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Foto: Scanpix

Ferienhausbesitzer, die zum Meer Beton und Sand zur Küstensicherung abgekippt haben, werden laut Küstendirektorat zur Entfernung des Baumaterials verpflichtet.

Das staatliche Küstendirektorat in Lemvig will die Sommerhausbesitzer, vor deren Häusern im Bereich der Abbruchkante zum Meer Beton und Sand zur Küstensicherung abgekippt worden ist, zu einer Entfernung des Baumaterials verpflichten. Ohne Genehmigung war kurz vor Weihnachten zwischen den vom Küstenrückgang gefährdeten Sommerhäusern und der Abbruchkante eine Fläche von der Größe eines Fußballplatzes planiert worden.

Anschließend wurden Sand und Gebüsch sowie flüssiger Beton über die Abbruchkante an den Fuß der Steilküste geschoben worden. Die planierte Fläche ist Teil eines Naturschutzgebiets. Küstenschutz ist in dem Bereich nicht genehmigt worden.

Das Küstendirektorat fordert die Beseitigung des Materials. Die Polizei ist informiert worden. Stellt sich heraus, dass die Hausbesitzer unbeteiligt sind, ergebe sich eine neue Situation.

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