Fehmarnbeltquerung

Nordschleswiger wird neuer Botschafter für das Fehmarnbelt-Projekt

Nordschleswiger wird neuer Botschafter für das Fehmarnbelt-Projekt

Nordschleswiger wird neuer Botschafter für das Fehmarnbelt-Projekt

Kopenhagen/Berlin
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Lars Cornett Foto: Privat

Der aus der deutschen Minderheit in Nordschleswig stammende Lars Cornett ist künftig für die Projektkommunikation in Deutschland zum Thema Fehmarnbelt-Tunnel verantwortlich. Gegenüber dem Nordschleswiger sprach er von einer großen Herausforderung.

Ein Nordschleswiger wird künftig eine Art Fehmarn-Botschafter: die staatliche Projektgesellschaft Femern A/S hat den 39-jährigen Lars Cornett zum ersten Direktor für Deutschland ernannt. Er ist – wie es in einer Pressemitteilung von Femern A/S heißt - „zur weiteren Verstärkung ihrer Aktivitäten in den kommenden Projektphasen des Fehmarnbelt-Tunnels” angestellt worden.

Lars Cornett ist Abiturient des Deutschen Gymnasiums für Nordschleswig, studierte Politikwissenschaften und internationale Beziehungen u.a. in Aarhus und Berlin, trat 2006 in den Dienst des dänischen Außenministeriums und war seit 2008 an der dänischen Botschaft Berlin tätig, in den letzten Jahren als leitender Mitarbeiter in der Wirtschaftsabteilung.

Cornett – Sohn von Andreas Cornett und Ilse Friis – ist nach Angaben von Femern A/S künftig für die Projektkommunikation in Deutschland zum Fehmarnbelt-Tunnel verantwortlich.

Die Stelle als Deutschland-Direktor wird erstmals besetzt.

Dem Nordschleswiger sagte Lars Cornett, “er freue sich auf diese Aufgabe”. „Es ist eine große Herausforderung, deren Lösung von großer Bedeutung für die Zukunft unserer beider Länder ist.”

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