Kriminalität

Polizei hat knapp 300 Hinweise im mystischen U-Boot-Fall erhalten

jt/ritzau
Kopenhagen
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Das Foto von Zeugen auf einem Kreuzfahrtschiff zeigt hier noch beide Personen an Bord. Foto: Scanpix

Viele Personen wenden sich mit Hinweisen an die Polizei, die zur Aufklärung des mit Mystik umwobenen U-Boot-Falles führen könnten.

Die Kopenhagener Polizei hat bisher knapp 300 Hinweise von Bürgern zum U-Boot-Fall bekommen. Das berichtet die Polizei in einer Pressemitteilung am Dienstag. Die meisten Hinweise der vergangenen Tage sind Fotos und Videoclips, die das U-Boot, dessen Besitzer Peter Madsen und die schwedische Journalistin Kim Wall zeigen.

„Wir möchten weiterhin gerne die Hilfe der Bevölkerung in Anspruch nehmen, um den genauen Verlauf des U-Bootes mit Tauchgängen, Kurs und dergleichen rekonstruieren zu können“, berichtet die Polizei.

„Das letzte Foto vom U-Boot wurde von Zeugen auf einem Kreuzfahrtschiff um 20.30 Uhr gemacht. Danach meldet ein Handelsschiff eine Sichtung gegen Mitternacht im selben Gebiet. Danach hören die Hinweise auf und das Boot wird erst wieder Freitag Vormittag in der Bucht von Køge gesichtet, wo es später vorsätzlich versenkt wurde“, so die Polizei.

Die Polizei hätte deshalb gerne Informationen zum Kurs des Bootes und Tauchgängen im Zeitraum von 20.30 Uhr am vergangenen Donnerstag bis 10.30 Uhr am folgenden Freitag.

Die schwedische Journalistin wird weiterhin vermisst.

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