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Sønderjyske geht selbstbewusst in die Endrunde: „Kein Zufall, dass wir auf Tabellenplatz drei stehen“

Simon Wæver war der herausragende Spieler gegen OB.

Der Sønderjyske-Außenverteidiger will sich auf dem dritten Tabellenplatz festbeißen: „Das Ziel ist definitiv nicht Platz fünf“.

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Zusammenfassung

  • Sønderjyske startet nach einer starken regulären Saison selbstbewusst von Tabellenplatz drei in die Meisterschafts-Endrunde.
  • Außenverteidiger Simon Wæver betont den verdienten Erfolg trotz kleinem Budget und will den dritten Platz unbedingt verteidigen.
  • Trainer Thomas Nørgaard lobt das konstante Niveau über 22 Spiele, warnt aber vor verfrühten Medaillenträumen.

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Simon Wæver ist von Natur aus Optimist, doch auch seine positive Lebenseinstellung reichte nicht aus, um zum Abschluss der regulären Superliga-Saison einen dritten Tabellenplatz für Sønderjyske vorauszusehen.

„Hätte irgendeiner das zu Saisonbeginn behauptet, muss der ein noch größerer Optimist als ich sein. Ich weiß gar nicht, wann Sønderjyske das zum letzten Mal geschafft hat, aber es ist schön. Und es ist in vielerlei Hinsicht auch verdient. Viele Leute in unserer Mannschaft haben wirklich gut gespielt. Es ist kein Zufall, dass wir auf Tabellenplatz drei stehen“, sagt Simon Wæver zum „Nordschleswiger“.

Wæver will weiter angreifen

Der 30-Jährige, der vor kurzem seinen zum Saisonende auslaufenden Vertrag um ein weiteres Jahr verlängert hat, will sich keineswegs mit dem Einzug in die Meisterschafts-Endrunde zufrieden geben, sondern weiter angreifen.

„Wir wollen von Spiel zu Spiel blicken und werden am Ende sehen, wozu es am Ende reicht. Wir gehen als Tabellendritter in die Endrunde, und für uns gilt es darum, uns auf Platz drei festzubeißen. Das Ziel ist definitiv nicht Platz fünf, das würde keinen Sinn machen“, meint Simon Wæver.

Alexander Lyng setzt sich gegen Fiete Arp durch.

Der Außenverteidiger freut sich über die überraschend gute Ausgangsposition als Tabellendritter.

„Wenn man bedenkt, mit welchem Budget wir in die Saison gegangen sind, muss viel klappen, damit wir auf Platz drei landen können. Wir haben aber einen guten Plan, alle haben ihre Rolle eingenommen und alle leisten ihren Beitrag. Wir haben hart gearbeitet und die Chancen genommen, die sich uns geboten haben“, so der 30-Jährige nach seinem herausragenden Einsatz gegen OB.

„Wir waren gegen Brøndby und jetzt auch gegen OB die bessere Mannschaft. Wir können nicht erwarten, dass wir über 90 Minuten gegen OB dominieren, aber in unseren guten Phasen haben wir dominiert, in anderen gut dagegengehalten“, meint Simon Wæver.

Sein Trainer ärgerte sich, dass seine Mannschaft in der ersten Hälfte der zweiten Halbzeit den Sack nicht zugemacht hat.

Träume sind erlaubt

„Danach haben wir aber mit Kopf gespielt und sind in den entscheidenden Situationen clever gewesen“, so Thomas Nørgaard, der sich nach 36 Punkten aus 22 Spielen über Tabellenplatz drei freut.

„Wir haben ein Konzept gefunden und sind über 22 Spiele kontinuierlich gut gewesen. Es ist schön, dort zu stehen, wo wir jetzt stehen. Das haben sich die Spieler und der Klub verdient. Ihr Journalisten wollt, dass wir jetzt über Medaillen sprechen, aber wir blicken auf unsere Leistungen. Irgendwann werde ich mich nicht mehr verstecken, aber es stehen noch 30 Punkte auf dem Spiel und wir haben einen weiten Weg vor uns. In diesem Moment haben wir uns aber dazu verdient gemacht, dass wir gemeinsam träumen dürfen“, meint der Sønderjyske-Trainer.