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Jakob Michelsen hat in Norwegen noch viel vor

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Jakob Michelsen steht mit HamKam vor dem Klassenerhalt in der norwegischen Liga.

Der 44-jährige Tonderaner ist bereits seit drei Jahren im Amt und hat laut dem Vorstandsvorsitzenden von HamKam im Klub alles verändert, sieht aber noch großes Entwicklungspotenzial beim norwegischen Erstligisten.

Jakob Michelsen ist mit HamKam noch nicht am Ende des Weges angelangt. Der 44-Jährige aus Tondern (Tønder) hatte andere Angebote auf dem Tisch, hat sich aber entschieden, den zum Jahresende auslaufenden Vertrag beim norwegischen Erstligisten um zwei weitere Jahre bis Dezember 2026 zu verlängern.

„Das fühlt sich in jeder Hinsicht richtig an. Seit meiner Ankunft war es mir ein Anliegen, HamKam als Klub weiterzuentwickeln. Jeden einzelnen Tag, jede einzelne Woche, jedes einzelne Jahr. Ich habe das Gefühl, dass es uns in allen drei Spielzeiten, in denen ich hier bin, gelungen ist, den Klub in eine bessere Position zu bringen“, sagt Jakob Michelsen.

Kurz vor dem Klassenerhalt

Der Fußballverein aus Hamar gehört zu den finanzschwächsten der norwegischen Liga, steht aber wieder einmal vor dem Klassenerhalt. Zwei Spieltage vor Saisonende ist HamKam im Tabellenmittelfeld zu finden, hat aber als Tabellenneunter nur drei Punkte Vorsprung und das klar bessere Torverhältnis gegenüber Haugesund auf dem Relegationsplatz.

„Mit der Kameradschaft und Kultur, die wir im Kader haben, der Unterstützung, die ich vom Vorstand und den Schlüsselpersonen im Klub spüre, und dem Wohlergehen meiner Familie in Hamar freue mich wirklich darauf, dass wir in den nächsten zwei Jahren die nächsten Schritte machen“, so der Tonderaner, der nach seinem Durchbruch bei Sønderjyske und dem sensationellen Gewinn der Vizemeisterschaft 2016 bei Hammarby in Schweden und bei OB in Odense an der Seitenlinie stand, bevor er Anfang 2022 nach Norwegen kam.

Verbesserte Situation ist kein Zufall

„Wir haben über lange Zeit einen sehr guten Dialog mit Jakob geführt und waren uns immer sicher, dass wir den Menschen, den Trainer und die Führungsfigur mit auf unseren weiteren Weg haben wollten. Es ist kein Zufall, dass der Klub insgesamt in einer ganz anderen Situation steht als bei seiner Amtsübernahme im Jahr 2022. Es hat sich praktisch alles verändert. Von Kultur und Professionalität bis hin zu den Rahmenbedingungen und unserer Arbeitsweise. Mit diesem Zweijahresvertrag können wir stressfrei weiter in die gleiche Richtung gehen. So können wir die Entwicklung vorantreiben“, meint Ronny Pedersen, Vorstandsvorsitzender von HamKam.