Deutsche Minderheit

„Freut euch darauf ganz viele neue Aufgaben zu lösen“

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Sune Jessen freute sich mit seiner Mama bei der Einschulung.

Die neue Schulleiterin der Deutschen Schule Sonderburg, Henriette Tvede Andersen, hieß 14 neue Schüler willkommen. Schultüten wurden voller Begeisterung geöffnet.

14 Kinder und ihre Eltern hatten sich auf einen großen Tag gefreut. In der Deutschen Schule Sonderburg trafen nach einem Gottesdienst in der Marienkirche zur offiziellen Einschulung erwartungsvolle Gäste ein.

Bevor das Programm in der Aula begann, stand erst noch der Fototermin neben der Aula auf dem Kalender. Bei srahlendem Sonnenschein wurde ausgelassen geredet, gelacht und gespielt.

Die kleine Liva schmiegt sich aber an Papa Simons Schulter. „Sie ist ein wenig überwältigt. Sie hat sich so gefreut und war total aufgeregt. Jetzt ist das alles für sie ganz wild“, erklärte die Mutter Tine Sneevang und strich der Tochter liebevoll über die Wange.

Für Liva Hagenau Harboe Sneevang war es alles sehr aufregend.

Schultüte für die Schulleiterin

Elisabeth Sørensen Samsøe überreichte Henriette Tvede Andersen ein feines Willkommens-Geschenk.

Für die Schulleiterin Henriette Tvede Andersen, die am 1. August ihren neuen Posten in Sonderburg antrat, gab es schon zu Beginn der Einschulung eine Überraschung. Ihr wurde von Vorschullehrerin Elisabeth Sørensen Samsøe im Freien eine feine Schultüte überreicht.

In der Aula durften sich die Neuen ganz vorne auf die Bänke setzen. Die Schulleiterin machte ihnen Mut: „Ihr werdet heute eingeschult, aber ihr seid auch gespannt. Ihr werdet ganz viele neue Sachen lernen. Es gibt aber keinen Grund, nervös zu sein“, erklärte sie und präsentierte Pippi Langstrumpf und eine Hummel als gute Beispiele. Pippi kann nichts erschrecken, und eine Hummel weiß nicht, dass sie eigentlich nicht fliegen kann. Und es tut.

Hokus Pokus Fidibus

Die musikalische Unterhaltung übernahmen die Erstklässler, die die Neuen mit einem Lied aus Simbabwe willkommen hießen. Ein Geschenk wurde Elisabeth Sørensen gereicht. In dem Paket lag eine Zauberschnur. Mit dieser wurden alle in ihre Klasse geführt.

Darauf hatten sich alle gefreut.

„Hokus Pokus Fidibus – und reinspaziert“, so Elisabeth Sørensen ganz feierlich vor der geschlossenen Klassentür, die sie öffnete. „Wow“, kam es von einem ziemlich überraschten Jungen, als er die vielen großen Tüten auf den Tischen liegen sah.

Unglaublich lange warteten die Kinder erwartungsvoll schauend. Keiner wagte es, als Erster auszupacken. Erst als Elisabeth Sørensen den Kindern grünes Licht gab, ging es los.

Am roten Seil hinüber zur Klasse

Der erste richtige Schultag begann für die Nulltklässler mit einer Stunde in der Schwimmhalle. An der Deutschen Schule Sonderburg gehen nun 213 Kinder.

Hinten v.l.: Freja Bock Dahl, Frederik Peist Hansen, Victor Battista Zanchetta Haugaard, Liva Hagenau Harboe Sneevang, Oskar Faurholm Johannsen, Johan Emil Kleinschmidt Salling und Finn Budd. Vorne v.l.: Anna Mathiilde Bock-Vollmert, Lilly Fløe Listh Eggert, My Hansen-Trane, Caroline Bertelsen Hornung Hoffmann, Sune Jessen, Finn Knoch und Tim Skliarevski.