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Punktausbeute ist nicht wie erhofft oder erwartet

Punktausbeute ist nicht wie erhofft oder erwartet

Punktausbeute ist nicht wie erhofft oder erwartet

Hadersleben/Haderslev
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Simon Poulsen fordert im Heimspiel gegen Hobro einen Sieg. Foto: Claus Fisker/Ritzau Scanpix

Simon Poulsen: „Irgendetwas fehlt, wenn wir so viele Spiele mit einem Tor Unterschied verlieren“.

Die Lage am Tabellenende könnte in den kommenden Wochen brenzlig werden, sollten die Superliga-Fußballer von SønderjyskE das Heimspiel gegen Schlusslicht Hobro IK am Sonnabend ab 16 Uhr nicht gewinnen.

Nach der Länderspiel-Pause warten die Nummern eins bis drei aus der Vorsaison auf die Hellblauen. Die Duelle gegen Brøndby, FC Midtjylland und FC Nordsjælland versprechen nicht gerade eine satte Punktausbeute, und SønderjyskE könnte sich blitzschnell am Tabellenende wiederfinden. Besonderen Druck spürt Torwart Sebastian Mielitz allerdings nicht.

„Den meisten Druck machen wir uns ohnehin selbst. Der muss nicht von außen hineingetragen werden. Selbstverständlich kennen wir die Tabellensituation und wollen jetzt ein gutes Spiel hinlegen und die Punkte sammeln. Wir haben viele gute Typen in der Mannschaft, die mit der Situation umgehen können, und da schließe ich mich mit ein“, sagt der ehemalige Bundesliga-Schlussmann von Werder Bremen: „Wir haben uns zum jetzigen Zeitpunkt mehr erhofft. Wir investieren einfach zu viel, um so oft leer auszugehen. Wir müssen uns viel mehr belohnen, aber das geht nur über harte Arbeit.“

Sein Mannschaftskamerad Simon Poulsen zeigt sich ebenfalls über den bisherigen Saisonverlauf enttäuscht.

„Die Punktausbeute ist nicht so wie erhofft oder erwartet. Wir hätten mit den gezeigten Leistungen mehr Punkte verdient gehabt, aber das können wir nicht ständig sagen. Irgendetwas fehlt, wenn wir so viele Spiele mit nur einem Tor Unterschied verlieren“, sagt der 31-fache Nationalspieler, ohne genau sagen zu können, was fehlt.

Der Linksverteidiger geht dennoch zuversichtlich ins Hobro-Spiel.

„Wir haben im Parken ein gutes Spiel gemacht und den Gegner in der ersten halben Stunde dominiert, aber nur weil wir gegen den FCK gut ausgesehen haben, dürfen wir jetzt nicht glauben, dass wir gegen Hobro Hacke-Spitze-Hacke spielen dürfen. Gegen AGF haben wir gut ausgesehen, danach gegen Esbjerg weniger – diesen Fehler machen wir nicht zweimal“, sagt Simon Poulsen, der sich auch vom Programm nach dem Hobro-Spiel nicht einschüchtern lässt: „Das sieht auf dem Papier schwer aus, aber wir haben schon öfters bewiesen, dass wir gegen die Besten der Liga mithalten können. Wenn die Basis stimmt, wenn wir die SønderjyskE-Tugenden hervorbringen und über den Kampf zum Spiel finden, können wir in der Liga gegen jeden Gegner mithalten und auch jeden schlagen.“

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