U-Boot-Fall

Peter Madsen gibt Zerstückelung von Leiche zu

jt/ritzau
Kopenhagen
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Die "Nautilus" nach der Tatnacht. Foto: Scanpix

Der U-Boot-Bauer Peter Madsen hat in einem neuen Verhör mit der Kopenhagener Polizei eingeräumt, dass er die Leiche der schwedischen Journalistin Kim Wall zerstückelt hat. Für den Tod der Journalistin soll er laut eigener Aussage jedoch nicht verantwortlich sein.

Der wegen Mordes angeklagte U-Boot-Bauer Peter Madsen hat in einem neuen Verhör mit der Polizei berichtet, dass Kim Wall an einer Kohlenmonoxidvergiftung gestorben sei. Am Zeitpunkt ihres Todes soll er an Deck des U-Bootes „Nautilus“ gewesen sein.

Zugleich hat der 46-jährige Madsen eingeräumt, die Leiche der Journalistin zerstückelt zu haben, so die Pressemitteilung der Kopenhagener Polizei.

„Diese neue Aussage hat uns dazu veranlagt, die Aussage Madsens mit den Berichten der Gerichtsmediziner und U-Boot-Experten zu vergleichen“, sagte der Polizeioberrat der Kopenhagener Polizei, Jens Møller Jensen.

Madsen hält weiterhin an seiner Aussage fest, Kim Wall nicht getötet zu haben.

Außerdem hat das Kopenhagener Gericht die Termine für den kommenden Prozess angekündigt: Er soll am 8. März 2018 anfangen und nach Plan bis zum 25. April dauern.
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