Handball

Talfahrt von Sønderjyske HH setzt sich weiter fort

Søren Gylling
Emil La Cour war mit acht Toren der erfolgreichste Werfer.

Auch im sechsten Spiel des neuen Jahres sind die Handballer von Sønderjyske HH sieglos geblieben. Das Selbstvertrauen fehlt, meint Trainer Vandbæk.

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Zusammenfassung

  • Sønderjyske HH verliert zu Hause mit 25:31 gegen Skanderborg AGF und rutscht weiter in der Tabelle ab.
  • Das Team bleibt 2026 sieglos und zeigt vor allem eine schwache Wurfausbeute mit vielen vergebenen Chancen.
  • Trainer Rasmus Glad Vandbæk macht fehlendes Selbstvertrauen und technische Fehler in der Schlussphase für die Niederlage verantwortlich.

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Die Chancen auf den angepeilten Endrunden-Einzug sind für die Handballer von Sønderjyske HH weiter gesunken. Die Hellblauen haben im Heimspiel gegen den Tabellenzweiten Skanderborg AGF eine 25:31-Niederlage einstecken müssen.

Sønderjyske HH ist 2026 weiter ohne Sieg. Ein Unentschieden und drei Niederlagen in der Liga sowie zwei Pokal-Enttäuschungen lautet die dürftige Bilanz.

Erschreckende Wurfausbeute

Vor 1.745 Zuschauerinnen und Zuschauern taten sich die Gastgeber sehr schwer, zu Torerfolgen zu kommen. Bei mehr als die Hälfte der Sønderjyske-Spieler lag die Wurfausbeute bei 50 Prozent oder darunter. Der verletzte Torjäger Frederik Tilsted fehlt weiter an allen Ecken und Enden.

„Es fehlt das Selbstvertrauen. Und wenn das Selbstvertrauen fehlt, wird in entscheidenden Situationen ein wenig zu lange gezögert und der Abschluss wird dementsprechend. Wir haben wahnsinnig viele klare Torchancen vergeben“, sagt Sønderjyske-Trainer Rasmus Glad Vandbæk zum „Nordschleswiger“.

Nach einem 11:13 zur Pause schien schon alles entschieden, als Sønderjyske HH nach 41 Minuten mit 14:21 hinten lag. Die Gastgeber kämpften sich wieder auf 22:24 heran und hielten bis zur 54. Minute die Spannung am Leben, doch in der Schlussphase wurde aus einem 25:27-Rückstand eine 25:31-Niederlage.

Kampf nicht belohnt

„Wir haben kein Spielfluss reinbekommen, aber gekämpft, mit allem, was wir hatten. Wir kamen wieder auf zwei Tore heran, aber dann folgen wieder ein dummes Gegentor und ein technischer Fehler – und dann liegen wir wieder mit vier hinten“, so Vandbæk.

Emil la Cour (8/5), Gabriel Setterblom (4), Nicolai Skytte (4), Magnus Fredriksen (3), Ebbe Stankiewicz (2), Jesper Konradsson (2), Jacob Bagersted (1) und Tobias Gregers Schmidt (1) erzielten die Tore für Sønderjyske HH.