Handball

Erst Protest – dann Überraschungssieg der Sønderjyske-Handballerinnen

Sarah Paulsen bestrafte immer wieder das Sieben-gegen-Sechs-Spiel des Gegners mit einem Wurf ins leere Tor und war mit 14 Treffern die erfolgreichste Werferin.

Drei Tage nach dem Ausrutscher gegen den Tabellenvorletzten haben die Sønderjyske-Handballerinnen beim Tabellensechsten København Håndbold gewonnen – nicht ohne Drama.

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Zusammenfassung

  • Sønderjyske gewinnt überraschend 34:33 bei København Håndbold.
  • Trainer Peter Nielsen ärgert sich über das Verbot der Nasenschiene von Sherin Obadli und stellt seinen Matchplan um.
  • Torhüterin Julie Stokkendal Poulsen sichert in der Schlusssekunde den Auswärtssieg.

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Erhitzte Gemüter gab nicht nur in der Schlussphase, sondern auch schon vor dem Spiel zwischen den Liga-Handballerinnen von København Håndbold und Sønderjyske Kvindehåndbold.

„Ich habe Protest eingelegt“, berichtet Sønderjyske-Trainer Peter Nielsen, als die Schiedsrichter die Nasenschiene von Sherin Obadli nicht anerkennen wollten.

„Sharin hat die letzten beiden Spiele mit dieser Nasenschiene gemacht, aber plötzlich war sie nicht mehr erlaubt. Wir haben Sherin nicht spielen lassen, weil wir den Heilungsverlauf nach ihrem Nasenbeinbruch nicht gefährden wollten, aber dadurch war unser Plan über den Haufen geworden“, so der Trainer.

Seine Mannschaft konnte aber dennoch einen überraschenden 34:33-Sieg beim Tabellensechsten feiern.

Sieg schmeckt besonders gut

„Es wurde außerordentlich hart gearbeitet, und ich muss die Mannschaft dafür loben, dass sie sich trotz vieler unterschiedlicher Widerstände nicht aus der Bahn werfen lässt. Dieser Sieg schmeckt besonders gut“, sagt Peter Nielsen und freut sich, dass der Protest überflüssig wurde.

Die Sønderjyske-Handballerinnen lagen zur Halbzeitpause mit 15:16 hinten, begannen aber die zweite Halbzeit stark und führten mehrmals mit vier Toren Unterschied, doch nach einem 25:29 kamen die Gastgeberinnen wieder heran und hatten in der Schlusssekunde die Ausgleichschance. 

Torhüterin Julie Stokkendal Poulsen parierte und hielt die zwei Punkte fest.

Sarah Paulsen (14/2), Olivia Simonsen (6), Virag Fazekas (5), Sofia Stenholt (5), June Bøttger (2), Line Uno (1) und Lea Hansen (1) erzielten die Tore für Sønderjyske KH.