Deutsche Minderheit

Frosch, Kaulquappe und Co: Rapstedter Kinder halfen ihnen aus der Patsche

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Ein wiederkehrendes Bild in Rapstedt: Kinder der deutschen Einrichtungen auf Rettungsmission im örtlichen Freibad.

Das Herrichten des örtlichen Freibades steht bevor. Doch was ist mit den Tierchen, die sich in der Wasserlache des Beckens gemütlich gemacht haben? Kinder des Rapstedter Kindergartens und der Schule begaben sich auf Rettungsmission.

Es ist ein alljährlicher Einsatz, der Fröschen, Kaulquappen, anderem Getier und auch Laich eine Überlebenschance garantiert: Ausgerüstet mit Wathosen, Keschern und Eimern marschierten die Kinder des Deutschen Kindergartens Rapstedt und der benachbarten Schule wieder gemeinsam zum nahe gelegenen Freibad. Der freiwillige Auftrag: die Tierwelt im angesammelten Wasser vor dem Großreinemachen zur neuen Badesaison umzusiedeln und damit zu retten.

Lehrreich und hilfreich

Es sei immer wieder eine spannende Aktion, die viele Aspekte beinhaltet, sagt Maike Tästensen, Leiterin der Kindergärten Rapstedt und Bülderup (Bylderup).

Die Kinder lernen etwas über die Natur und die Tierwelt, den Umgang mit ihnen, und sie werden für den Naturschutz sensibilisiert. „Es ist zudem eine gute Gelegenheit, die Zusammenarbeit mit der Schule zu stärken“, so Maike Tästensen.

Unmengen an Tieren fanden die jungen Naturschützerinnen und Naturschützer nicht, der eine oder andere Frosch, Kaulquappen und andere Tierchen tauchten aber auf und wurden im kleinen Bach in der Nähe ausgesetzt.

Suche nach Fröschen und anderen Tieren im Becken des Freibades
So einiges wurde gefunden, im Eimer gesammelt und später umgesiedelt.

„Die Aktion hat Tradition und die Kinder finden es immer wieder spannend“, ergänzt die Leiterin.

So mancher Frosch wurde gerettet.
Auch Kaulquappen siedelten die jungen Naturschützerinnen und Naturschützer um.

Die Kinder können sich jetzt mit einem guten Gefühl auf die bevorstehende Freibadsaison freuen.