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FC Sydvest punktet in der Nachspielzeit

FC Sydvest punktet in der Nachspielzeit

FC Sydvest punktet in der Nachspielzeit

Slagelse
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Kasper Sørensen erzielte die frühe Führung. Foto: Karin Riggelsen

Einen wichtigen Punkt im Kampf gegen den Abstieg haben die Fußball-Zweitdivisionäre vom FC Sydvest 05 im ersten Spiel nach der Corona-Pause geholt. Martin Riis ließ im Auswärtsspiel gegen den Mitkonkurrenten Slagelse seine Mannschaft mit einem Treffer in der Nachspielzeit jubeln.

„In den Minuten nach dem Spielende hatte ich das Gefühl, dass wir ein Schweineglück hatten“, meint der neue Sydvest-Trainer Jes Bekke nach dem 2:2-Unentschieden in Slagelse: „Vom Ballbesitz her ist Slagelse ganz sicher die Mannschaft, die am meisten über das Ergebnis enttäuscht ist, aber von den Torchancen her war es eigentlich ziemlich ausgeglichen. Unser Torwart hat uns einige Male gerettet, aber auf der anderen Seite hatten wir auch Möglichkeiten, die einen ganz anderen Spielverlauf zur Folge hätte haben können.“

Kasper Sørensen sorgte bereits in der siebten Minute für einen Traumstart für die Gäste, als er einen Strafstoß zum 0:1 verwandelte, doch die Gastgeber konnten kurz vor dem Seitenwechsel aus ihrem massiven spielerischen Übergewicht Kapital schlagen und zum 1:1 ausgleichen.

Slagelse schien durch das Tor von Mathias Bjaldby in der 81. Minute auf die Siegerstraße einzubiegen, doch Emil Riis wollte es anders und klaute mit seinem Tor der Heimmannschaft den einen Punkt weg.

„Das Spiel ist so wie befürchtet gelaufen. Wir sind fußballerisch nicht dort, wo wir sein müssen, und das war deutlich zu sehen. Am Ball war Slagelse klar besser als wir“, meint Jes Bekke: „Wir hatten Angst, den Ball in den eigenen Reihen zu halten, und haben das Leder weit nach vorne gedroschen. So war Slagelse fast ständig in Ballbesitz, und wir sind dem Ball hinterhergelaufen. Das hat bei dieser Hitze viel Kraft gekostet.“

Am Ende wurden doch noch die nötigen Kraftreserven gefunden.

„Der Ausgang des Spiels deutet darauf hin, dass wir physisch dort sind, wo wir sein müssen. So glaube ich daran, dass wir unseren Vorsprung in der Tabelle verteidigen können“, so Bekke.

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