Eishockey

„Die größte Trophäe, die wir jemals gewonnen haben“

„Die größte Trophäe, die wir jemals gewonnen haben“

„Die größte Trophäe, die wir jemals gewonnen haben“

Woyens/Vojens
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Erfolgstrainer Mario Simioni mit Sportchef Kim Lykkeskov. Foto: Karin Riggelsen

Mario Simioni hat ein bemerkenswertes „Triple“ perfekt gemacht. Nach Bronze mit SønderjyskE und Silber mit Herning hat er im Continental Cup Gold geholt. Und der SønderjyskE-Trainer hat keine Zweifel, wie der Triumph einzuordnen ist.

„Das ist die größte Trophäe, die wir jemals gewonnen haben – das ist die größte Trophäe, die jemals von einer dänischen Mannschaft gewonnen worden ist“, freute sich Mario Simioni nach dem Turniersieg im Continental Cup.

„Das ist für mich eine großartige Sache. Ich habe viermal mit SønderjyskE Gold geholt und ich weiß nicht wie viele Medaillen, aber das ist größer als jede dänische Meisterschaft. Die Gegner hier sind besser als in der dänischen Liga, aber wir haben uns aufgeopfert, um die Siege zu holen. Ich ziehe vor jedem Mitglied dieser Mannschaft. Ich bin sehr stolz“, so der SønderjyskE-Trainer zum „Nordschleswiger“.

Kapitän MacGregor Sharp ging bei SønderjyskE voran. Foto: Karin Riggelsen

Mit dem Turniersieg ist auch die Zuversicht gewachsen, dass SønderjyskE in den Playoffs um die dänische Meisterschaft eine Rolle spielen kann.

„Wir haben in der regulären Saison noch 16 Spiele vor uns. Wir dürfen nicht in alte Gewohnheiten zurückfallen und uns wie in den Spaghetti-Westerns selbst in den Fuß schießen. Wir haben gesehen, dass wir uns steigern können, wenn es um was geht, und das lässt für später in dieser Saison hoffen“, meint Mario Simioni: „Wir haben schon am Freitag gegen Nottingham herausragend gespielt, gegen Grodno ein tolles Comeback hingelegt. Zweimal haben wir in der Overtime gewonnen, wo wir in der Liga noch große Probleme hatten. Wir haben gelernt, dass wir auch bei drei gegen drei bestehen können, und das sogar gegen bessere Gegner als in der dänischen Liga. „Sharpy“ (MacGregor Sharp, d. Red.) hat es vorgemacht und die Opfer gebracht, die in den Playoffs erforderlich sind. Er hat gezeigt, dass er ein Playoff-Performer ist, aber alle haben sich steigern können.“

Daniel Kønig Hansen, Daniel Nielsen und Daniel Madsen jubeln über den Turniersieg. Foto: Karin Riggelsen

Daniel Nielsen konnte am Schlusstag zwei Tore zum 3:1-Sieg gegen Cracovia Krakow beisteuern.

„Es ist schwer, unsere Gefühle in Worte zu fassen, aber wir sind wahnsinnig glücklich. Wir sind mit der Einstellung ins Turnier gegangen, dass wir es gewinnen wollten, und haben uns jetzt als erster dänischer Turniersieger in die Geschichtsbücher eingetragen – das ist großartig“, jubelte Daniel Nielsen, der in der kommenden Saison mit SønderjyskE in der Champions Hockey League antreten darf: „Daran habe ich noch gar nicht gedacht, aber wir sind stolz, dass wir Dänemark in der Champions League vertreten dürfen. Wir haben vorher aber noch eine Saison vor uns, wo wir ein weiteres Finale erreichen wollen. Das ist ganz sicher.“

Bereits am Dienstag wartet der Liga-Alltag mit einem Heimspiel gegen den dänischen Meister Rungsted Seier Capital.

„Daran denken wir erst morgen. Wir müssen es auch genießen, wenn wir große Siege holen. Das wird mit Bier, Musik und guter Stimmung gefeiert“, lacht der 21-jährige Woyenser, der zu Saisonbeginn nach vier Jahren in Herning zu SønderjyskE zurückgekehrt ist.

Foto: Karin Riggelsen
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