Neue Zahlen

Unsichere Zukunft für Dieselautos

jt/ritzau
Kopenhagen
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Abgasskandale und strengere Umweltansprüche stellen die Zukunft von Dieselautos in Frage. Zudem zeigen neue Zahlen, dass die Dänen ihr Interesse an den Selbstzündern verloren haben.

Zuerst wurde sie die umweltfreundliche Alternative zu den durstigen Benzinautos genannt. Seitdem hat das grüne Image der Dieselautos hart gelitten. Abgasskandale und politische Drohungen, sie komplett aus den Städten zu verbannen, stellen ihre Zukunft nun in Frage.

Obwohl die Verkaufszahlen weiterhin steigen, machen besonders deutsche Städte den Selbstzündern das Leben schwer. Ohne eine grüne Umweltplakette dürften Dieselautos in Städten wie Berlin, Bremen oder Hannover nicht fahren. „Das größte Problem für die Dieselautos sind die Regierungen, die ihnen das Leben in Zukunft schwer machen. Die Leute wollen ja nicht riskieren, dass sie in einigen Jahren nicht mehr in den Städten fahren dürfen“, sagt Jack Ewing, der für die New York Times den VW-Abgasskandal folgte. Das erklärt ihm zufolge auch das fallende Interesse für Dieselautos.

Zahlen des Online-Kfz-Verkaufsportals Bilbasen zeigen, dass weniger gebrauchte Selbstzünder zum Verkauf inseriert sind und gleichzeitig das Interesse für benzinbetriebene Autos steigt. „2014 hatten 48,4 Prozent aller auf der Homepage angezeigten Fahrzeuge einen Dieselantrieb. 2017 ist der Prozentsatz auf 43,2 gefallen“, sagt der Leiter der PR-Abteilung von Bilbasen, Jan Lang. „Es gibt weiterhin eine große Nachfrage nach Dieselautos. Doch wir sehen gleichzeitig ein deutlich höheres Interesse für Benziner“, so Lang.

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