Corona-Folgen

Kinder in Corona-Zeiten: „Es fehlt mir mega mega mega doll“

Kinder in Corona-Zeiten: „Es fehlt mir mega mega mega doll“

Kinder in Corona-Zeiten: „Es fehlt mir mega mega mega doll“

Sina Wilke/shz.de
Rendaburg/Göttingen/Rostock
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Kinder müssen in der Pandemie auf vieles verzichten. Wie kann es weitergehen? Foto: imago images/imagebroker

Viele Kinder und Jugendliche leiden in der Pandemie. Wo liegen die Probleme? Hier berichten sie von ihrem Alltag.

Wie sehr sie ihre Freunde vermisst? Sich mit ihnen zu treffen, zu plaudern, Karten zu spielen? Freya Kaack ist 17, und vor Corona war sie jedes Wochenende unterwegs. Mit der Clique Musik hören und Bierpong spielen, tanzen gehen in Clubs und danach noch eine fettige Pita. Oder im Sommer, als immerhin ein bisschen ging und sie sich im kleinen Kreis am Strand trafen oder auf dem Segelboot: lachen, albern sein, eine gute Zeit zusammen haben. "Man hat sich am Montag schon drauf gefreut, was man Freitag macht. Es war die Ausnahme, dass ich gesagt habe: Ich mach mal einen Tag Pause. Jetzt ist die ganze Zeit Pause." Wie sehr ihr das alles nun also fehlt? "So sehr!", sagt die Flensburgerin. "Es fehlt mir mega mega mega doll."

Freya Kaack Foto: Privat

Mega doll, sagt die Gymnasiastin. Sehr schwierig, sagen Kinderärzte und Psychologen. Die Pandemie sei sehr schwierig für Kinder und Jugendliche, das zeigt sich immer mehr – je länger sie dauert und je mehr dazu geforscht wird. Da ist die COPSY-Studie vom UKE Hamburg-Eppendorf, für die bereits im Frühsommer über 1000 Elf- bis 17-Jährige befragt wurden.

Großteil fühlt sich seelisch belastet

Das Ergebnis: Mehr als 70 Prozent von ihnen fühlten sich durch die Krise seelisch belastet, das Risiko für psychische Auffälligkeiten hatte sich fast verdoppelt. Die Befragten machten sich mehr Sorgen, achteten weniger auf ihre Gesundheit und beklagten häufiger Streit in der Familie.

„Wir haben mit einer Verschlechterung des psychischen Wohlbefindens in der Krise gerechnet. Dass sie allerdings so deutlich ausfällt, hat auch uns überrascht“, sagte die Studienleiterin Prof. Dr. Ulrike Ravens-Sieberer. Jetzt wurden die Ergebnisse einer zweiten Befragungsrunde veröffentlicht – sie zeigten, dass sich Lebensqualität und psychische Gesundheit der Kinder weiter verschlechtert haben. So fühlten sich nun sogar über 80 Prozent von der Krise belastet.

Foto: UKE

Da ist die Covid-Kids-Studie, für die 3000 Kinder und Jugendliche aus verschiedenen Ländern Auskunft gaben – und bei der die Deutschen eine um 42 Prozent geringere Lebenszufriedenheit zeigten als vor der Pandemie.

Das ist ein enormer Rückgang. In der Regel ergeben sich bei Kindern und Jugendlichen sehr hohe Werte bei der Lebenszufriedenheit.

Erziehungswissenschaftler Prof. Dr. Sascha Neumann, Uni Tübingen

Da sind die Statistiken der "Nummer gegen Kummer", die einen Anstieg der Beratungsgespräche am Elterntelefon um 59 Prozent zwischen Januar und September verzeichnet und 18 Prozent häufiger Onlineberatung für Kinder und Jugendliche. Diese sprächen "vermehrt über psychische Probleme, Einsamkeit und Konflikte innerhalb der Familie und auch verstärkt über Gewalterfahrungen", so das Fazit des Sorgentelefons.

Davor warnen Ärzte

Da sind Ärzte, die warnen, dass Kinder mehr Wut und Impulsivität aufbauen, unter Ängsten, Schlafstörungen, Albträumen und Depressivität leiden.

Und da ist Prof. Dr. Michael Kölch, Präsident der deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie, der all die Hiobsbotschaften wieder ein Stück weit einfangen möchte.

Michael Kölch Foto: Caro Hoene

„Natürlich ist es eine belastende Situation für alle, besonders für die Kinder“, sagt der Direktor der Kinder- und Jugendpsychiatrie der Uniklinik Rostock. „Wir wollen diese Belastung auch gar nicht kleinreden. Aber der Über-Alarmismus und die Dramatisierung stören uns. Damit verkennt man auch, was Kinder können und welche immense Leistung sie momentan vollbringen.“ Er betont, dass die bisherigen Studien eben keine klinischen Diagnosen seien, sondern lediglich epidemiologische Fragebögen erfassen. Eine subjektive Momentaufnahme also. Und was sagt diese Momentaufnahme?

Dass irgendetwas gar nicht gut ist bei unseren Jüngsten, findet die Kinderärztin Dr. Tanja Brunnert.

Dr. Tanja Brunnert Foto: Mirja_Diederich

Das merkt sie schon daran, dass sie irre viel zu tun hat, obwohl ihre Patienten wegen der Kontaktbeschränkungen kaum Infekte haben. Und dass sie auf ihre Frage „Geht’s dir denn gut?“ immer häufiger ein niedergeschlagenes „Naja, wie es einem so geht im Moment“ erhält. „Es gibt sehr viel Redebedarf. Die Lage ist sehr angespannt, die vielen Wochen des Lockdowns haben deutliche Spuren hinterlassen“, erklärt Brunnert, die auch Pressesprecherin des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte in Niedersachsen ist.

So gut wie alle Kinder haben es momentan schwer.

Kinderärztin Dr. Tanja Brunnert

Das sieht sie auch an den Fragebögen, auf denen die Patienten ihre Stimmung einschätzen sollen: Viel öfter setzen sie ihre Kreuzchen bei „bedrückt“, „traurig“ und „nachdenklich“. „Sie machen sich natürlich Sorgen, das merken wir deutlich. Viele haben auch Angst um ihre Großeltern."

"Frau Brunnert, du bist heute mein Sozialkontakt!"

Tanja Brunnert berichtet von einer Fünftklässlerin, die ihr anvertraute, dass sie sich mit niemandem mehr trifft, um ihre kranke Mutter nicht anzustecken – und heimlich weint, um sie nicht zu belasten. Von der Jugendlichen, die so traurig ist, weil sie noch nie in einer Disco war. Oder von dem fünfjährigen Mädchen, das gut durch die Zeit kommt und sich bei seiner U-Untersuchung von der besten Seite zeigte. „Am Ende lief es dann auf mich zu, nahm mich ganz fest in den Arm und sagte: ,Frau Brunnert, du bist heute mein Sozialkontakt!’ Ich musste lachen, aber gleichzeitig hätte ich auch weinen können.“

Handfeste Probleme: Sprachliche Defizite und Gewichtszunahmen

Zu den kleinen und großen Kümmernissen kommen handfeste Probleme: Die Sprache etwa. „Kinder, die aus einem anderen sprachlichen Umfeld kommen, brauchen dringend frühe Sozialkontakte, um Deutsch zu lernen, aber die fallen jetzt weg“, sagt die Ärztin. Oder Adipositas. „Die Zunahme von Gewicht ist ein Riesenproblem. Da reden wir von Vierjährigen, die während der Pandemie zehn Kilo draufgelegt haben.“ Zu wenig Bewegung, zu viel daddeln – so lässt sich das Dilemma herunterbrechen. „Wenn ich nach dem Medienkonsum ihrer Kinder frage, fragen die Eltern zurück: ,Vor Corona oder jetzt?’, weil sie seit einem Jahr Ausnahmen zulassen. Aber mich interessiert ja nicht der Medienkonsum von vor einem Jahr“, berichtet Tanja Brunnert.

Foto: imago images/jhandersen

"Immer Corona! Ich will das nicht mehr hören!"

Mehr Bildschirmzeit, weniger Sport, jede Menge Stress im Homeschooling: Das kennt momentan wohl jede Familie. Und wer sich so umhört unter Freunden, Bekannten und Kollegen, erfährt überall von Kindern, die auf ihre Art zeigen, dass in ihrer Welt momentan irgendetwas nicht stimmt: Die Achtjährige zieht sich komplett in sich zurück, möchte nicht mal mehr mit Freunden telefonieren. Die Neunjährige reagiert höchst sensibel auf jede Veränderung – und sei es nur eine neue Lampe. Die Siebenjährige traut sich plötzlich nicht mehr in den eigenen Garten. Der Siebenjährige wird wütend, wenn seine Eltern über Corona sprechen. „Immer Corona! Ich will das nicht mehr hören! Hört auf, über Corona zu reden!“

„Jedes Kind kompensiert die Situation anders und kommt unterschiedlich gut damit klar“, sagt Tanja Brunnert. „Eine klassische Reaktion ist aggressives Verhalten. Die Kinder kommen rasch an ihre Grenzen, der Ton ist rau geworden.“ So wie zu Hause bei Benni. Dem Elfjährigen aus der Nähe von Rendsburg, der eigentlich anders heißt, geht es im Moment nicht besonders gut. Benni tut sich schwer mit dem Distanzunterricht: Er sitzt ewig an seinen Aufgaben, lässt sich immer wieder ablenken, wird nicht fertig.

Es ist stressig und anstrengend und manchmal bin ich traurig.

Benni (11)

Er erzählt, dass er viel lieber in die Schule gehen würde, dass sein Vater, der neben ihm im Home-Office sitzt, oft telefoniert und ihn dann stört. „Es sind so viele Aufgaben und ich habe das Gefühl, dass ich den ganzen Tag nur damit beschäftigt bin, deshalb habe ich nie wirklich Zeit.“ Auch nicht für seine Freunde, von denen er sowieso schon viel weniger sieht.

Seit Corona rastet Benni immer wieder aus

„Man merkt, dass ihm Bewegung fehlt“, sagen seine Eltern. Normalerweise spielt er zwei Mal pro Woche Basketball, ist häufig draußen unterwegs – doch statt in der Halle zu rennen, zielt er mit Sockenpaaren auf Eimer, und statt draußen Rad zu fahren, quält er sich am Esstisch. Ist es ein Wunder, dass es Benni nicht gut geht?

Er ist niedergeschlagen und nicht so gut drauf wie sonst. Und er hat eine sehr geringe Frustrationsschwelle. Wenn irgendetwas schief geht, ist das gleich der Weltuntergang.

Mutter von Benni

Dann rastet Benni aus. Schreit, wirft mit Sachen, haut gegen Dinge, knallt mit Türen, schleudert seinen Eltern „Ihr hasst mich ja nur!“ entgegen. Diese Anfälle, sagt seine Mutter, hatte er vor Corona nicht. Benni sagt: „Ich weiß auch nicht, was mit mir los ist.“ Inzwischen bekommt er Hilfe in einer Therapie.

Eltern übernehmen die Rolle der Lehrer

Geschichten wie diese hört Mirjam Benkner momentan viele. Traurigkeit, Schlaflosigkeit, Antriebslosigkeit, Aggressionen unter Geschwistern und gegen Eltern: Das sind die Probleme, bei denen die psychologische Beraterin der Erziehungsberatungsstelle der Diakonie Rendsburg-Eckernförde helfen soll – wobei bei ihr natürlich nicht jene Familien anrufen, bei denen es okay läuft.

Mirjam Benkner Foto: Privat

Homeschooling sei ein großes Thema. „Dass Mütter und Väter die Aufgabe der Lehrer übernommen haben, ist schwierig, denn da verwischen die Rollen. Kinder müssen mit ihren Eltern in Konflikte gehen, streiten und sich versöhnen dürfen. Jetzt treten sie aber als Lehrer auf und fangen an, Aufgaben zu korrigieren, das ist für die Eltern-Kind-Beziehung eher belastend“, so Benkner.

Besondere Sorgenkinder sind jene, die vorher schon Probleme hatten

Was Experten noch mehr Sorgen bereitet: Kinder, die ohnehin schon Schwierigkeiten haben – weil sie verhaltensauffällig sind, lernbehindert, krank oder aus einem schwierigen Elternhaus kommen – leiden unter der Pandemie noch mehr. Genau das sind auch jene, auf die Michael Kölch – statt den Gesamtzustand zu beklagen – das Augenmerk lenken möchte: „Bei Kindern, die hilfebedürftig sind, weil sie etwa in prekären Situationen leben, muss man unbedingt schauen, dass sie weiterhin Unterstützung bekommen: Dass Therapien nicht ausgesetzt werden oder Jugendämter die Kontakte nicht einstellen!“

Wenn bei einem schwierigen Kind die Erziehungsberatung wegfällt und es gleichzeitig mit seiner Familie kaserniert ist, ist doch klar, dass es da zu hochproblematischen Situationen bis zur Kindeswohlgefährdung kommen kann.

Kinderpsychiater Dr. Michael Kölch

Wegen all dieser Schwierigkeiten appellieren Ärzte seit Monaten an die Politik, das Wohl der Schwächsten unserer Gesellschaft nicht aus dem Blick zu verlieren. „Wir hätten uns mehr Konzepte der Politik gewünscht, aber es ist leider nicht in großem Umfang in Belüftungssysteme oder den Nahverkehr investiert worden“, beklagt Ärztesprecherin Tanja Brunnert.

Wir müssen auch eine medizinische Entscheidung treffen: Können wir die Maßnahmen in diesem Umfang verantworten? Nein, können wir nicht.

Dr. Tanja Brunnert

Der Rückzug in die eigenen vier Wände hat auch noch einen anderen Effekt: Mirjam Benkner beobachtet eine Stagnation in Reifeprozessen unseres Nachwuchses. Das Selbstständigwerden von Erstklässlern, die Loslösung von Eltern als Teenager, die Spiegelung durch peer groups – das alles fehlt momentan. „Es ist ein Stopp in der Entwicklung und der Identitätssuche. Dadurch entsteht ein Gefühl der Leere, das viele nicht auffangen können.“

Das trifft vor allem jene, von denen im Zusammenhang mit Corona eher selten gesprochen wird: Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Die, die so sehr auf ihre Freunde angewiesen sind, jetzt in die Welt gehen würden, Unbeschwertheit leben, sich verlieben, sich abnabeln. Stattdessen: Praktikum abgesagt, Auslandsjahr abgebrochen, keine Partys, keine Flirts – zu Hause festgenagelt. „In diesem Alter in seiner Entwicklung so reguliert zu werden, ist sehr schwierig“, betont Mirjam Benkner.

Nachdenken über das Abi und die Zukunft: der Ausgleich fehlt

„Ich desozialisiere total“, erzählt die 17-jährige Freya Kaack. Sie fühle sich nicht schlecht oder traurig – „aber ich bin echt unzufrieden. Klar, ich telefoniere oder gehe mal mit einer Freundin spazieren. Aber das ist nicht vergleichbar.“ Stattdessen, sagt sie, „explodiert meine Bildschirmzeit.“ Als sie noch viel Zeit mit Freunden verbrachte, „habe ich nach zwei TikTok-Videos oft gedacht: ,Das ist ja voll langweilig, was machst du da überhaupt?!’ Heute verbringe ich wieder viel zu viel Zeit mit solchen Sachen und krieg’ den Absprung nicht.“ Ihre Freunde seien „alle gestresst“. Der Ausgleich fehle ganz einfach: Eine Auszeit vom Unterricht, dem Nachdenken über das Abitur, die Noten und die berufliche Zukunft. „Wir beschäftigen uns nur mit uns selber.“

Ein Forschungsverbund hat für seine Studie JuCo junge Menschen zu ihren Erfahrungen während der Pandemie befragt. Der hervorstechendste Befund ist, wie einseitig diese derzeit betrachtet werden. „Wir Jugendlichen werden doch nur als Schüler gesehen. Wir sollen lernen und lernen und lernen. Warum wird darüber diskutiert, die Sommerferien zu kürzen. Politiker denken wie Kapitalisten“, so notierte es einer der Befragten.

Der Leistungsgedanke verdrängt das Soziale

Tatsächlich geht es ja in der politischen Diskussion neben der Frage, wie ansteckend Schüler sind, zuvorderst darum, wie sie mit dem Stoff nachkommen oder ihre Prüfungen ablegen. Steht das Land auch Kopf – der Leistungsgedanke steht. Es sind noch nicht alle Arbeitsblätter für heute erledigt? Himmel, hoffentlich schafft mein Kind den Anschluss!

Eltern haben Angst, dass Kinder in ihrer Leistung nachlassen könnten. Dabei ist das Wissen das eine, die soziale Entwicklung das andere.

Psychologische Beraterin Mirjam Benkner

Die Forderung: Schulisch muss der Druck raus!

Man müsse sich also für die Zeit nach den Lockdowns natürlich einerseits „kluge schulische Unterstützungskonzepte überlegen, um die Rückstände aufzuholen“, wie es Michael Kölch formuliert. Also: Angebote an jene Kinder machen, die im Homeschooling wenig Hilfe hatten, um ihre Bildungsdefizite auszugleichen. Zudem „wäre es gut, wenn die Lehrkräfte nach Öffnung der Schulen die Möglichkeit bekämen, die emotionalen und sozialen Belange der Schülerinnen und Schüler in den Fokus zu nehmen“, sagt Mirjam Benkner. „Schulisch muss der Druck raus!“ Warum nicht mal ein Jahr die Benotung aussetzen? Muss das Abitur wirklich im April stattfinden? Wie wichtig ist es, dass alle Kinder jetzt zu Hause ihre Aufgaben abarbeiten, als säßen sie im Unterricht?

In einem Interview forderte der Kinderarzt und Erziehungsexperte Herbert Renz-Polster bereits im Frühjahr, dass Lehrer in dieser Zeit nicht einfach mit dem Stoff fortfahren. Dabei betont er auch immer wieder, dass Kinder nicht lernen können, wenn sie gestresst sind.

Auf jeden Fall, da sind sich die Experten einig, müsse man sich überlegen, welche Bedürfnisse Kinder und Jugendliche jetzt und nach der Pandemie haben. Wie kann man sie auffangen und wieder ein soziales Miteinander schlafen? Was wünschen sie sich, was brauchen sie? „Kinder gehören zu den Verlierern der Pandemie, durch alle Schichten durch“, sagt Tanja Brunnert.

Nein, Kinder sind nicht robust. Sie haben aus Solidarität auf so vieles verzichtet. Die Aufgabe der Gesellschaft ist es, sie wieder aufzufangen.

Dr. Tanja Brunnert

Freya Kaack würde es schon reichen, ihre Freunde wiederzusehen. Endlich wieder tanzen, feiern und zusammen lachen. In einer Woche wird sie volljährig, das hätte sie eigentlich mit ihrer besten Freundin zusammen feiern wollen. Die Party fällt aus, natürlich. Nachfeiern wird sie ihren 18. wohl nicht. Zum Feiern, sagt sie, finden sich dann wieder neue Gründe.

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