Interview

Claus Ruhe Madsen: Unkonventionell, zielstrebig, menschlich

Claus Ruhe Madsen: Unkonventionell, zielstrebig, menschlich

Claus Ruhe Madsen: Unkonventionell, zielstrebig, menschlich

Bettina P. Oesten
Rostock
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Claus Ruhe Madsen Foto: Kristina Becker-Photovisionen

Seit wenigen Monaten hat die Hansestadt Rostock einen dänischen Oberbürgermeister. „Der Nordschleswiger“ traf sich mit dem gebürtigen Kopenhagener im Rostocker Rathaus zu einem sehr persönlichen Gespräch über sein deutsches Karriereabenteuer und seine Pläne für seine mecklenburgische Wahlheimat.

Er hat einen Plan für Rostock. Er möchte etwas bewegen für die Stadt und ihre Bürger. Er möchte durchstarten und machen, nicht nur überlegen. Möchte neue Radwege, Grünflächen und Spielplätze schaffen, die Digitalisierung vorantreiben, die Stadt innovativer und ökologischer und menschenfreundlicher machen. Als Quereinsteiger mit einem neuen, frischen Blick auf die Dinge hat er die Herzen der Rostocker im Sturm erobert und neue Zuversicht gepflanzt, dass sich in seiner Amtszeit tatsächlich etwas verändern könnte. Denn nichts wünschen sie sich mehr als nachhaltigen, spürbaren Fortschritt.

Der Däne Claus Ruhe Madsen ist der neue, parteilose Hoffnungsträger der 800 Jahre alten mecklenburgischen Hansestadt. Mit über 43.000 persönlichen Stimmen bei der OB-Wahl am 16. Juni 2019 rangiert er auf der Beliebtheitsskala der Rostocker ganz oben. Bei näherer Betrachtung kaum verwunderlich: Er sieht blendend aus, versprüht skandinavische Gewitztheit und den sprichwörtlichen „Locker-vom Hocker“-Charme und bewegt sich selbstsicher und geradezu tiefenentspannt auf dem öffentlichen Parkett.

Wenn er über Rostock spricht, gerät er ins Schwärmen. Er bezeichnet sie als offene Weltstadt, wirbt für sie, ist stolz auf die Rostocker, dass sie mit seiner Wahl zum OB ein starkes Signal an die Welt gesendet haben. Denn wo gibt es das schon, dass ein Ausländer wie er ein so hohes Amt bekleiden darf, ohne den Pass bzw. die Staatsbürgerschaft des Landes zu besitzen? Zumindest in Deutschland gab es das bislang noch nicht.

Doch wer ist dieser Mann, der sich selbst als Querdenker bezeichnet und es fast hollywoodreif „mal eben“ vom einfachen Möbelverkäufer zum Oberbürgermeisterposten in der alten, über 200.000 Einwohner zählenden Universitätsstadt gebracht hat?

Um den ganzen Menschen Claus Ruhe Madsen zu verstehen, sollte man einen kurzen Blick auf seine Vita werfen, die ein bisschen anmutet wie das Märchen von einem, der auszog, um das Leben hardcore-mäßig zu erfahren und für seinen Mut und seine Ausdauer am Ende reich belohnt wurde.

Bescheidene Anfänge

Geboren wird er am 27. August 1972 in Kopenhagen als Sohn einer Arztsekretärin und eines Verkäufers von Bürogeräten. Beide Eltern sind gebürtige Nordschleswiger aus dem Sonderburger Raum. Die Familie lebt anfangs bescheiden in einer Mietwohnung in der Ryesgade. Die Küchenspüle dient auch als „Dusch“-Platz, denn ein Bad gibt es nicht, die Toilette im Treppenhaus teilt man sich mit den Nachbarn. Trotzdem darf man sich nach Meinung der Mutter glücklich schätzen, am „feineren“ Ende der sozial zweigeteilten Straße zu wohnen.

Als Claus ein paar Jahre alt ist, wird der Vater nach Bremen versetzt, die Familie zieht mit. Doch bereits nach einem halben Jahr ist Schluss. Die Eltern trennen sich. Während der Vater in Deutschland bleibt, geht es für Claus mit der Mutter, nach Zwischenstation in Sonderburg, zurück nach Kopenhagen. Hier lernt die Mutter recht schnell Herrn Ruhe, einen erfolgreichen Unternehmer, kennen, er wird ihr zweiter Mann. Mit der Heirat kommt auch der soziale Aufstieg, man lebt jetzt in einem nördlichen Vorort Kopenhagens, im sogenannten Whisky-Gürtel, in einem Haus mit Swimmingpool.

Claus Ruhe Madsen spricht die einleitenden Worte bei der Arbeits- und Sozialministerkonferenz in Rostock am 27. November. Links neben dem neuen Oberbürgermeister die Sozialministerin des Landes Mecklenburg-Vorpommern, Stefanie Drese. Foto: Bettina P. Oesten

Auszeit auf dem Kutter

Irgendwann zieht die Familie von Seeland nach Nordjütland. Endlos erscheint Claus der Weg von Fjand, zwischen der Nordsee und dem Nissum Fjord gelegen, zur Schule in Ulfborg, auch mit dem Bus. Er kommt in ein Internat. Doch Schule schmeckt ihm irgendwie nicht. Auch später nicht, als er ins Struer Statsgymnasium wechselt: Mathematik, Physik, Chemie – das alles kommt ihm so sinnentleert vor, das Fachsimpeln ist seine Sache nicht. Er sehnt sich nach dem wahren Leben, will es spüren mit Haut und Haaren.

Er heuert auf einem Nordseekutter an. Zunächst will ihn keiner. Die hartgesottenen Fischer schütteln nur den Kopf über den abenteuerlustigen 16-jährigen Schuljungen, der vor ihnen steht und sie fragt, ob sie einen wie ihn gebrauchen können. Doch dann steht eines Abends ein Skipper vor seiner Haustür und sagt: „So, Claus, heute Nacht geht‘s los!“ Er packt schnell seine Sachen, spürt wie das wahre Leben unter der Haut zu kribbeln beginnt, verabschiedet sich von der Familie, besteigt den Kutter und verlässt festen Boden.

Dann der Kulturschock: Die ersten Tage auf hoher See werfen ihn völlig aus seiner gewohnten Bahn. Gedanken wie: Wo bist du hier? Was machst du bloß? Das hier schaffst du nie! schwirren durch seinen Kopf. Nach Mama rufen? Geht irgendwie nicht. Hilft ja auch alles nichts. Schließlich hat er es sich gewünscht – das wahre Leben, das kein Sicherheitsnetz kennt. Er beginnt, mit anzupacken, und das so kompromisslos, dass ihm das Blut unter den Nägeln hervorquillt und sich seine Finger entzünden. Wieder an Land fallen ihm die Teller beim hinaustragen in die Küche aus der Hand. Er schläft auf der Toilette ein, wird erst wieder wach, wenn jemand an die Tür klopft. Eine nie gekannte Müdigkeit hat von ihm Besitz ergriffen, doch aufgeben? Nein, ganz sicher nicht.

Abschluss mit Bestnoten

Nach einem halben Jahr hat er sich nicht nur an das Kutterleben und den vollen Körpereinsatz gewöhnt. Es hat sich auch eine lebensverändernde Erkenntnis bei ihm durchgesetzt: Man bekommt im Leben nichts geschenkt – schon gar nicht auf der Nordsee. Sein Respekt vor den Menschen, die Tag für Tag unter rauen, oft gefährlichen Bedingungen arbeiten müssen, kennt keine Grenzen. Und noch etwas ist aus der Kuttererfahrung erwachsen: Der Respekt vor sich selbst und der eigenen Leistung. Hätte er sich vorher vorstellen können, dass er es schafft, 35 Stunden ohne Pause auf Deck zu rackern ohne umzufallen? Niemals. Jetzt weiß er, dass er es kann.

Dann meldet sich plötzlich sein alter Schuldirektor aus Struer bei ihm: „Na, Claus, wird es nicht Zeit, dein Versprechen einzulösen?“ Doch, es wird Zeit. Das Versprechen, das er ihm gegeben hatte: Nach beendeter Auszeit wieder die Schulbank zu drücken. Seine Motivation, dieses Mal durchzuhalten, ist mit Händen zu greifen. Er arbeitet die Nächte durch, denkt dabei immer an seine eigenen Durchhalteparolen auf dem Kutter, und legt schließlich das HF-Examen mit den besten Noten seines Jahrgangs ab.

Das Deutschland-Abenteuer beginnt

Seinen Wunsch, anschließend freiwillig (er hatte bei der Musterung ein Freilos gezogen) seinen Militärdienst bei der Königlichen Leibgarde in Kopenhagen abzuleisten, kann ihm sein Stiefvater ausreden. Stattdessen überzeugt er ihn davon, für ein Jahr ins Ausland zu gehen. Er bewirbt sich bei einem dänischen Möbelhaus im Ruhrgebiet und wird genommen. Das zweite große „Wahre-Leben“-Abenteuer kann beginnen. Die Frage der Mutter, was er denn dort verdienen wird, beantwortet er mit einem Achselzucken. Er weiß es schlicht und ergreifend nicht. Danach zu fragen ist ihm gar nicht in den Sinn gekommen.

Mit „einem Koffer und ein paar Basketballstiefeln“ macht er sich 1992 in einem alten Ford Fiesta auf den Weg nach Essen. Da ist er 20 Jahre alt, Dänemark ist gerade Fußball-Europameister geworden, und der Traum von der großen weiten Welt, die erobert werden möchte, bestimmt sein ganzes Sein.

Im Ruhrgebiet, damals noch ein stinkendes und rauchendes Industrie-Inferno, kommt der junge Mann aus Fjand, dem bisher immer eine frische Nordseebrise um die Nase wehte, aus den Abgaswolken und dem Staunen kaum noch heraus. Auf der Ruhrschnellstraße denkt er plötzlich, sein Auto brennt. Ein komischer Geruch macht ihn stutzig. Beim Herunterkurbeln der Scheibe wird ihm klar: Nicht sein Auto brennt, es ist die ihn umgebende Luft, die den Atem stocken lässt.

Hängt er morgens seine weißen T-Shirts zum Trocknen ins Freie, sind sie abends grau. Aber davon abgesehen ist er als Fußballfan im Ruhrpott mit seinen Bundesliga-Vereinen bestens aufgehoben. Jede Woche gibt es Konzerte mit irgendwelchen Weltstars, und in die größten Diskotheken passen gleich mehrere tausend Menschen hinein. In einer solchen lernt er seine spätere Frau Mari Anna kennen. Sie ist gebürtige Finnin, lebt seit ihrem sechsten Lebensjahr in Deutschland. „Als ich diese große blonde Frau sah, war für mich das Ding gelaufen“, beschreibt er ihr erstes Treffen in der legendären Turbinenhalle in Oberhausen.

In Tondern Arbeitsvertrag unterschrieben

Die neuen Lebenseindrücke überwältigen ihn, öffnen seinen Blick auf die große Welt. Die Arbeit gefällt ihm. Abwechselnd liefert er Möbel mit dem Lkw aus oder verkauft sie im Laden. Vier Jahre lang bleibt er in Essen, dann wechselt er zu einem Möbelhaus in Engelskirchen bei Köln.

Nach einem kurzen Intermezzo als Handelsvertreter erhält er eines Tages einen Anruf aus Dänemark. Ob er nicht Lust hat, mit ihm ein dänisches Möbelhaus in Rostock zu eröffnen, fragt ihn der Anrufer. Wo, bitteschön, liegt denn Rostock? Klar, von Hansa Rostock hat er als Fußballfan schon gehört, aber die Stadt selbst? Das Angebot klingt zu verlockend, um es auszuschlagen. In Tondern unterschreibt er seinen neuen Arbeitsvertrag, ohne vorher ein einziges Mal in Rostock gewesen zu sein.

Am 5. Januar 1998 kommt er mit seiner Familie und etwas mehr als einem Koffer und ein paar Sportstiefeln in Rostock an. Was danach geschieht, lässt sich auf eine sehr kurze Formel bringen: Sein Unternehmergeist entfaltet sich zur vollen Blüte, seine Karriere nimmt rasant Fahrt auf.

Bis zu seiner Wahl zum Oberbürgermeister ist er Chef von zahlreichen Möbelhäusern und Läden für Wohnaccessoires, vermietet Wohnmobile und hat es sich auch nicht nehmen lassen, Softice- und Imbissbuden aus dem Boden zu stampfen. Die Rostocker erkennen sein Potenzial, ernennen ihn 2013 zum Präsidenten der örtlichen Industrie- und Handelskammer. Im Mai 2018 erhält er die Unternehmerehrung für sein besonderes Engagement zur Imageförderung der Stadt Rostock. Er setzt sich für krebskranke Kinder ein, trainiert eine Handballmannschaft. Sein Ehrenamt als IHK-Präsident hat er inzwischen niedergelegt, die Leitung seiner Geschäfte übernimmt für die Dauer seiner Amtszeit seine Frau.

Er ist schon längst in der großen Welt angekommen und heimisch geworden. In Rostock sowieso. Hier sind seine Unternehmerträume wahr geworden, hier hat sein großes Karriereabenteuer seinen vorläufigen Höhepunkt gefunden. Hier fühlt er sich zu Hause und angenommen und ein Stück weit verwurzelt. Er ist ein Bürgermeister zum Anfassen. Einer, der es mit seinen Plänen für die Stadt ernst meint und das nötige Durchhaltevermögen mitbringt. Das wurde ihm als 16-Jähriger auf der Nordsee geradezu eingeimpft.

Allein wird er den Kutter nicht an Land ziehen können, aber wenigstens weiß er, wie man auch auf rauer See das Ruder in der Hand behält.

Kurz gefragt ...

Claus, für welche Stadt schlägt dein Herz höher, Rostock oder Kopenhagen?
(lange Denkpause) Schwierig. Wenn du mich gefragt hättest, in welcher Stadt ich am liebsten sterben möchte, dann hätte die Antwort gelautet: Rostock. Kopenhagen ist meine Heimatstadt, aber klar ist auch, dass ich nicht nach Kopenhagen zurückziehen werde. Rostock ist schon zu meiner neuen Heimat geworden.

... und für welches Land, Dänemark oder Deutschland?
Mein Herz schlägt schon höher für Dänemark. Beispiel Fußball: Wenn sich jemand das rot-weiße Shirt überzieht und sie spielen die dänische Nationalhymne, dann springe ich auf und singe mit und freue mich wie Bolle, wenn wir gewinnen, weil wir dann eine stolze kleine Nation sind. Wenn die Deutschen gewinnen, dann freu ich mich auch. Aber ich flippe nicht aus und ich stehe auch nicht auf und singe. Wenn mir auf deutschen Straßen ein dänisches Auto begegnet, kriege ich fast Tränen in den Augen. Wenn ich ein dänisches Weihnachtslied höre oder es gibt ein dänisches Weihnachtsessen, ist es auch um mich geschehen. Das Land, in dem du geboren bist, löst immer ganz besondere Gefühle aus, besonders dann, wenn es dich ins Ausland verschlagen hat. Das ist einfach so, und das wird sich auch niemals ändern.

Fällt es dir schwer, Menschen zu siezen?
Nicht, wenn sie königliche Hoheiten sind (lacht). Ich habe ja Frederik und Mary schon mal getroffen, und natürlich habe ich sie so angesprochen, wie es sich gehört. Wenn es den Menschen wichtig ist, gesiezt zu werden, dann sieze ich sie natürlich, kein Problem! Mit ganz vielen Ministern halte ich es so, dass wir uns in der Öffentlichkeit siezen, schon allein aus Respekt vor dem Amt oder dem Titel. Aber hinter der Bühne duzen wir uns. In Deutschland sieze ich auch immer ältere Menschen, die meisten legen ja Wert darauf. Aber als Däne mag ich lieber das Du, keine Frage.

Dänisches Hotdog oder deutsche Currywurst?
Also, in Dänemark eindeutig das Hotdog und in Berlin eindeutig die Currywurst!

Was gefällt dir an der dänischen Mentalität am besten?
Gelassenheit und eine gute, ehrliche und direkte Kommunikation. Mir gefällt, dass wir auch schwere Themen pragmatisch anpacken. Und wenn etwas mal nicht klappt, „så pyt”. Dieses kleine Wort „pyt“ fasst unglaublich viel über die dänische Mentalität in nur drei Buchstaben zusammen: Ist doch alles halb so schlimm, mach dir doch keinen Kopf, beim nächsten Mal klappt es bestimmt. Diese lockere Art der Dänen, auch mit Rückschlägen umzugehen, die finde ich einfach großartig.

... und an der deutschen?
Da wiederum gefällt mir die Zielstrebigkeit und Akkuratheit der Deutschen. Und die Verbindlichkeit. Wenn du mit einem Deutschen etwas vereinbart hast, dann hält man sich daran. Wenn man einmal ihr Vertrauen gewonnen hat, dann ist auf sie einfach Verlass.

Welche Werte vermittelst du deiner elfjährigen Tochter?
Dass man unbedingt etwas ausprobieren sollte, statt es von vornherein abzulehnen. Ich mag nicht, wenn man sagt „ich kann nicht“, ohne es vorher zumindest versucht zu haben. Ich vermittle ihr, dass sie den Mut haben sollte, sich etwas zuzutrauen, auch wenn es zunächst schwer erscheint. Ich sage ihr: Du kannst alles erreichen, wenn du nur willst. Und ganz wichtig: Höre auf dein Herz, lasse dir nicht von anderen diktieren, was du machen oder werden sollst. Bleibe immer höflich und korrekt, und setze dich für andere Menschen ein.

Claus, warum braucht Rostock unbedingt einen Dänen als Oberbürgermeister?
Weil dieser Däne Rostocker ist und weil ich – so hoffe ich zumindest – mit meiner Sicht der Dinge etwas frischen Wind in die Stadt hineinbringen kann. Mit einer Kombination aus dänischer Gelassenheit und deutscher Gründlichkeit werden wir sicherlich einen guten Kompass für unsere künftige Arbeit finden.

Wofür möchtest du von den Bürgern Rostocks erinnert werden, wenn du mal nicht mehr Oberbürgermeister dieser Stadt bist?
Wenn ich dazu beitragen kann, eine gute Entwicklung für die Stadt anzuschieben, dann wäre ich schon sehr zufrieden. Eine gute Basis zu schaffen für eine nachhaltige Entwicklung, darauf kommt es mir in erster Linie an, auch wenn diese Entwicklung vielleicht erst nach meiner Amtszeit zu greifen beginnt. Ich möchte gar nicht als die Person dastehen, von der hinterher alle sagen, sie habe das und das für die Stadt erreicht. Ich möchte einfach mit meinem Team mitwirken, mitgestalten. Aber natürlich würde es mich auch sehr freuen, wenn es über meine Amtszeit später heißt: Rostock war immer weltoffen, aber mit der Wahl eines Dänen zum Oberbürgermeister haben wir es der Welt gezeigt. Ich hoffe, dass wir den Mut haben werden, Neues zu wagen, und dass wir das, was wir für richtig halten, auch tatsächlich umsetzen - immer mit dem Herzen am rechten Fleck.

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