Politik

Unterschiedliche Ansätze in Leserbriefen – für SP-Kandidaten kein Problem

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Peter (l.) und Kurt Asmussen sind als Kandidaten der SP in Sachen Nørreport geteilter Meinung.

Mangelnder Wille für Entwicklung in Apenrade kontra nachvollziehbarem Wunsch nach grünen Flächen. Die SP-Kandidaten Kurt Asmussen und Peter Asmussen haben in Leserbriefen unterschiedliche Meinungen zum Nørreport in Apenrade zum Ausdruck gebracht. Beide sehen darin keine Dramatik – im Gegenteil.

„Ich schätze die Breite in der Schleswigschen Partei und den Raum für eigene Gedanken und Meinungen. Ich sehe daher kein Problem darin, dass sich mein Leserbrief von dem von Kurt Asmussen unterscheidet“, sagt Peter Asmussen.

In einem Leserbrief als SP-Kandidat zur Kommunalwahl im November teilt er den Wunsch vieler Apenraderinnen und Apenrader, das Gebiet Nørreport als grüne und unbebaute Fläche zu belassen.

Parteikollege und Namensvetter Kurt Asmussen aus Pepersmark (Pebersmark) bemängelt hingegen den mangelnden Willen in der Stadt Apenrade auf Entwicklung, unter anderem am Nørreport.

„Es wird dringend Wohnraum benötigt, und dafür gibt es in Apenrade nicht viele Flächen. Ich hatte und habe das Gefühl, dass Entwicklungsansätze im Keim erstickt werden“, so Asmussen.

Das habe bei ihm als amtierendes Stadtratsmitglied für Frust gesorgt und ihn letztlich zum Verfassen des Leserbriefs veranlasst.

Dass es eine andere Sichtweise für den Nørreport gibt, die Parteikollege Peter Asmussen teilt, sei völlig legitim. „Das gehört in einer Partei dazu, dass es unterschiedliche Meinungen zu einer Sache gibt“, so Kurt Asmussen.