Jubiläum

25 Jahre Junge Spitzen: Wie geht es jetzt weiter, Katharina Kley?

25 Jahre Junge Spitzen: Wie geht es jetzt weiter, Katharina Kley?

25 Jahre Junge Spitzen: Wie geht es weiter, Katharina Kley?

Nordschleswig
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Katharina Kley blickt positiv in die Zukunft der Jungen Spitzen (Archivfoto). Foto: Cornelius von Tiedemann

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Katharina Kley ist seit über zwei Jahren Vorsitzende der Jungen Spitzen. In diesem Jahr beendet sie ihre schulische Laufbahn in Apenrade. Zum 25. Jubiläum der Jugendpartei hat „Der Nordschleswiger“ sie gefragt, es für sie persönlich weitergeht, und wie sie auf die Zukunft der Jungen Spitzen blickt.

Am 28. Mai 1998 wurden die Jungen Spitzen gegründet. Aus der Jugendpartei der Schleswigschen Partei sind viele Namen hervorgegangen, die die deutsche Minderheit bis heute ganz wesentlich prägen. Eine davon ist Katharina Kley, die aktuelle Vorsitzende der Jungen Spitzen. „Der Nordschleswig“ hat sie zum Interview getroffen.  

Du machst jetzt gerade dein Abitur – wie geht es danach für dich weiter?

„Sobald ich mein Abitur in der Tasche habe, beginne ich mein Sabbatjahr. In der Zeit möchte ich vier Monate durch Südamerika reisen. In Uruguay habe ich mal einen Austausch gemacht und möchte dort wirklich gerne wieder hin. Die verbleibende Zeit möchte ich in dem Pflegeheim arbeiten, in dem ich jetzt schon nebenbei tätig bin. 

Nächstes Jahr im Sommer möchte ich mich in Kopenhagen für den Studiengang „Miljøteknologi“ (Umwelttechnik) einschreiben.“

Ich bin sehr optimistisch, dass die Jungen Spitzen so aktiv bleiben, wie gewohnt.

Vorsitzende der Jungen Spitzen Katharina Kley

Wie geht es für dich bei den Jungen Spitzen weiter – du bist ja gerade zur Vorsitzenden gewählt worden?

„Im nächsten Jahr werde ich wie gehabt aktiv bleiben.“

Kannst du dir vorstellen, nach dem Sabbatjahr politisch aktiv zu bleiben? In welcher Form?

„Ja, das kann ich mir sehr gut vorstellen! Ich denke, dass ich mich dann entweder in einer nationalen Jugendpartei engagieren werde oder in anderen politischen Organisationen und Jugendbewegungen aktiv bleibe.“

Wie siehst du der Zukunft der Jungen Spitzen entgegen?

„Ich bin sehr optimistisch, dass die Jungen Spitzen so aktiv bleiben, wie gewohnt. Bei der letzten Generalversammlung haben wir viele neue und kompetente Vorstandsmitglieder dazugewonnen.“

Wie blickst du generell auf das politische Engagement der Jugend in den vergangenen Jahren? Spiegelt sich das auch bei den Jungen Spitzen wider?

„Wir haben einige neue Mitglieder dazugewonnen. Viele davon sind Zuzüglerinnen und Zuzügler aus Deutschland, die sich in der Minderheit engagieren wollen. Ob der Zugang jedoch, im Vergleich zu den vergangenen Jahren, markant gestiegen ist, kann ich nicht beurteilen, dafür bin ich nicht lange genug dabei.“

Kannst du dir vorstellen, dass es dich künftig wieder zurück ins Grenzland verschlägt?

„Nordschleswig ist meine Heimat, in der ich eine tolle Kindheit und Jugend hatte. Daher kann ich mir gut vorstellen, eines Tages mit meiner eigenen Familie hier zu leben. Allerdings muss ich sehen, wie sich das mit meinem beruflichen Werdegang vereinbaren lässt: Ich möchte gerne international arbeiten, und das lässt sich in Nordschleswig nicht so einfach verwirklichen. Ich werde sehen ...“

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