Fehmarnbelt-Querung

Tunnel-Vorbereitungen in Dänemark

Tunnel-Vorbereitungen in Dänemark

Tunnel-Vorbereitungen in Dänemark

Helge Möller
Helge Möller Journalist
Kopenhagen/Rødbyhavn
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So soll der Tunnel aufgebaut sein. Foto: Femern A/S

Damit der Fehmarnbelt-Tunnel entstehen kann, muss eine Fabrik in Rødbyhavn entstehen, die die Tunnel-Elemente produziert. Die Fläche dafür wird nun vorbereitet.

Die geplante Fehmarnbeltquerung ist mit 18 Kilometern Länge ein milliardenschweres Großprojekt, das die dänische Insel Lolland mit ihrem deutschen Pendant Fehmarn verbinden soll. Für den Bau soll laut dem Bauherren Femern A/S in Rødbyhavn eine Fabrik entstehen, die die Tunnelelemente produziert, und die sich über 150 Hektar erstreckt – mehr als 200 Fußballfelder. Wie das Unternehmen mitteilt, bereitet Femern A/S die Baustelle in Rødbyhavn nun vor. Archäologen des Museums Lolland-Falster untersuchen das Gelände; neben Pfeilspitzen ist den Wissenschaftlern bis jetzt eine 5.000 Jahre alte Fischfalle ins Netz gegangen.

Zudem hat Femern A/S eigenen Angaben nach die vorbereitenden Arbeiten auf dem Gelände ausgeschrieben, sodass Zufahrtswege, Fußwege und Versorgungsleitungen für Strom und Wasser entstehen können. Im Hinblick auf den Naturschutz verweist der Bauherr darauf, dass die Wege mit einem Krötenschutzzaun gesichert würden. Diese vorbereitenden Arbeiten sollen ein Volumen von 53,6 Millionen Euro haben. Die Ausschreibung basiert auf einer Vereinbarung, die die Unterstützerparteien des Fehmarnbelt-Tunnels im Folketing im Frühjahr eingingen.

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