Eishockey

Sønderjyske-Trainer verzichtet beim vermeintlichen Ausgleich auf eine Challenge

Zwei Tore und eine Torvorlage von Gustav Nielsen reichten nicht zum Punktgewinn.

Nach zwei Siegen in Folge haben die Eishockeyspieler von Sønderjyske beim amtierenden Meister wieder eine Niederlage einstecken müssen. Dennoch zeigt die Leistungskurve weiter nach oben. Ein in der Schlussphase aberkanntes Tor sorgte wieder einmal für Aufregung.

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Zusammenfassung

  • Sønderjyske verspielt in Odense eine 2:0-Führung und verliert beim Meister mit 3:5.
  • Ein mögliches 4:4 wird wegen Torwartbehinderung aberkannt, Foder verzichtet auf eine Challenge.
  • Trotz Personalsorgen und Niederlage sieht der Trainer eine positive Entwicklung und höhere Intensität im Team.

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Die Odense Bulldogs haben die perfekte Woche der Eishockeyspieler von Sønderjyske verhindert. Nach dem 3:2 gegen Rødovre und dem 2:1 nach Penaltyschießen gegen Aalborg mussten die Hellblauen beim amtierenden dänischen Meister in Odense nach 2:0-Führung eine 3:5-Niederlage einstecken.

„Wir haben gut gearbeitet und viele Dinge richtig gemacht, aber Kleinigkeiten sind nicht zu unseren Gunsten ausgefallen – so ist das manchmal im Eishockey“, so Sønderjyske-Trainer Lars Foder zum „Nordschleswiger“.

Torwart musste benommen raus

Der fünfte Gegentreffer fiel in der Schlussminute, als Sønderjyske alles auf eine Karte setzte und Torwart Mattias Pettersson mit einem sechsten Feldspieler ersetzte.

Der Schwede war erst eine Viertelstunde vor Schluss ins Tor gekommen, nachdem Thomas Lillie von einem Puck am Helm getroffen wurde und benommen vom Eis gehen musste.

Mattias Pettersson konnte acht Minuten vor Schluss gemeinsam mit seinen Vorderleuten über den vermeintlichen 4:4-Ausgleich jubeln, als Matt Kopperud den Puck mit der Schulter über die Linie drückte, doch der Treffer wurde wegen Torwartbehinderung nicht gegeben.

Trainer war sich nicht sicher

„Ich war kurz davor, die Coaches Challenge zu nehmen, aber ich war unsicher. Die Schiedsrichter hatten auf dem Eis auf kein Tor entschieden, und da muss die Sache schon ganz klar sein, bevor sie diese Entscheidung umstoßen. Und eine nicht erfolgreiche Challenge hätte eine Zwei-Minuten-Strafe gekostet. Das wäre zu diesem Zeitpunkt, wo wir nur mir einem Tor hinten lagen, ungünstig gewesen. Ich glaube, es war die richtige Entscheidung“, meint Lars Foder.

Seine Mannschaft hatte zuvor eine 2:0-Führung aus der Hand gegeben. Sønderjyske war in der ersten halben Stunde die bessere Mannschaft, doch zwei abgefälschte Schüsse gegen Ende des zweiten Drittels ließen die Partie kippen. Gustav Nielsen konnte zwar zum 3:3 ausgleichen, doch in einem engen Spiel gingen alle drei Punkte an die Odense Bulldogs.

„Wir haben zuletzt mehr Spieler eingesetzt, auch die jungen, und haben dadurch einen größeren Motor. Wir können das Tempo länger halten, aber die Ausfälle helfen uns nicht“, so der Sønderjyske-Trainer, der neben Mathias Borring Hansen, Joseph Jonsson und Oscar Schulze ab dem Schlussdrittel auch ohne Julius Marva auskommen musste.

Odense Bulldogs - Sønderjyske (1:2,2:0,2:1) 5:3

0:1 Matt Kopperud (11:02/Ass.: Gustav Nielsen, Albert Schioldan), 0:2 Gustav Nielsen (14:54/Ass.: Mikkel Jensen, Oskar Drugge), 1:2 Kristian Jensen (18:49), 2:2 Georgs Gelovkovs (33:37), 3:2 Mason Klee (36:06), 3:3 Gustav Nielsen (46:10/Ass.: Nikolaj Krag-Christensen), 4:3 Markus Jensen (47:42), 5:3 Sebastian Fakt (59:03).

Zeitstrafen: Odense 1x2 – Sønderjyske 3x2 Minuten. Schiedsrichter: Vernon Hofferd/Andreas Nyegaard. Zuschauer: 2.168.