Betreuungseinrichtung

Kindergartenneubau verzögert sich und wird teurer

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Bis zur Fertigstellung der neuen Kindereinrichtung „Mølleløkke" in Bau wird es noch eine Weile dauern.

Der Konkurs einer Zimmerei und Feuchtigkeitsschäden an gelagerten Dachelementen haben sich auf den Neubau der Kinderbetreuungseinrichtung „Mølleløkke“ in Bau ausgewirkt. Die Einweihung muss verschoben werden, und die Kommune muss tiefer in die Tasche greifen.

Auf seiner jüngsten Sitzung hat der Kinder- und Ausbildungsausschuss der Kommune Apenrade (Aabenraa) hinter vielen Bau- und Sanierungsprojekten einen Haken setzen können.

Ob „Hærvejsskolen“ in Rothenkrug (Rødekro), „Børnehuset Fladhøj“, der Anbau und die Renovierung an der Bülderuper Schule (Bylderup), der Turnhallenbau in Rapstedt oder die neue Gymnastikhalle in Bollersleben (Bolderslev): Die verschiedenen Projekte sind mehr oder weniger planmäßig verlaufen.

Beim neuen großen Kindergarten „Mølleløkke“, der neben der Lyreskovskole in Bau (Bau) entsteht und für 150 Mädchen und Jungen ausgerichtet sein wird, verhält es sich anders.

Abgehakt werden konnte unter anderem die neue Gymnastikhalle an der Bollerslebener Schule, die örtliche Kräfte in Zusammenarbeit mit der Kommune und anderen Partnern realisiert haben. Das Foto zeigt den Bürgervereinsvorsitzenden Henning Frisk (l.) mit Per Rasmussen von der Sydbank, die 33.600 Kronen beisteuerte.

Dort hat es unvorhersehbare Zwischenfälle gegeben, die die Fertigstellung nicht nur verzögern, sondern auch verteuern.

Aufgestockt

Von den ursprünglich angesetzten 25 Millionen Kronen hat man sich längst verabschiedet. Inzwischen rechnet der Ausschuss mit einem Investitionsvolumen von 35 Millionen Kronen.

Das jüngste Problem ergab sich durch den Konkurs der am Bau beteiligten Zimmerei, woraufhin die Arbeiten einige Monate ruhten. Das führte dazu, dass Dachelemente zu lange draußen gelagert waren und wegen Feuchtigkeitsschäden ersetzt bzw. instandgesetzt werden müssen.

Die ursprünglich im Frühjahr anvisierte Einweihung wird sich zwangsläufig verzögern. Der Ausschuss ging zunächst von einer Verspätung von mindestens drei bis vier Monaten aus, auch diesen Zeitplan hat man zwangsläufig ändern müssen.

Die Mølleløkke-Baustelle am Padborgvej

„Wir hatten gehofft, die neue Einrichtung zwischen den Sommer- und Herbstferien einweihen zu können. Nun scheint es eher ein Weihnachtsgeschenk zu werden“, so Ausschussvorsitzender Rasmus Elkjær Larsen (Konservative) in Anspielung darauf, dass die Inbetriebnahme vermutlich erst im Dezember erfolgen kann.

Hoffen auf die Versicherung

Man hoffe, den angesetzten Finanzrahmen von 35 Millionen Kronen einhalten zu können und von Folgekosten wegen der Schäden an den Bauelementen verschont zu bleiben.

„Wir sind dabei, die versicherungstechnischen Dinge abzuklären“, so Larsen.

Im neuen Megakindergarten sollen die beiden Einrichtungen „Vestermarkens Børnehus“ und „Børnehuset Kruså“ (Krusau) künftig unterkommen und miteinander verschmelzen.

Wir hatten gehofft, die neue Einrichtung zwischen den Sommer- und Herbstferien einweihen zu können. Nun scheint es eher ein Weihnachtsgeschenk zu werden.

Rasmus Elkjær Larsen, Ausschussvorsitzender

Die verspätete Inbetriebnahme des neuen Domizils wird Kinder und Personal sicherlich enttäuschen, in Hektik müssen sie wegen eines Auszugstermins allerdings nicht geraten, da die Kommune bzw. eine Trägerschaft die Gebäude besitzt.

„Da ist zum Glück keine Eile geboten“, sagt der Ausschussvorsitzende.

In den Trakten der neuen Einrichtung „Mølleløkke" können bis zu 150 Kinder betreut werden.