Deutsche Minderheit

Hurra, wir sind und bleiben eine grüne Schule!

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Da kam Freude auf bei Kindern und Lehrkräften der Deutschen Schule Buhrkall. Die Einrichtung hat abermals die grüne Flagge als Prädikat für einen naturnahen und umweltbewussten Unterrichts- und Schulalltag bekommen.

Es ist ein besonderes Prädikat und ein Alleinstellungsmerkmal der Deutschen Schule Buhrkall: Die Einrichtung hat für ihren naturnahen und nachhaltigen Unterrichts- und Schulalltag erneut die Auszeichnung „Grüne Schule“ (Grøn Skole) erhalten. Wie es die Schule Jahr für Jahr schafft, das Zertifikat und die dazugehörige Fahne zu bekommen.

Rumpelig geht es in diesen Tagen an der Deutschen Schule Buhrkall zu. Im Gebäude werden sämtliche Heizkörper ausgetauscht und draußen Rohrleitungen saniert.

Die energetischen Maßnahmen sind sinnbildlich für die grüne, klimabewusste Ausrichtung der Schule und auch sinnbildlich für einen wiederkehrenden, zeremoniellen Akt: Das Hissen der grünen Flagge. 

Die Flagge ist der Buhrkaller Einrichtung zum wiederholten Mal als Zertifikat für einen naturnahen sowie umwelt- und klimabewussten Unterrichts- und Schulalltag zuerkannt worden.

Grün als roter Faden

„Grüne Schule“ (Grøn Skole) darf sich Buhrkall nach wie vor nennen. Das Prädikat verleiht die Interessenorganisation „Friluftsrådet“ nach bestimmten Kriterien. Seit 2017 kann sich die Schule mit dem Sonderstatus brüsten. Sie gehört damit zu den Pionieren. In der Kommune ist aktuell nur die Statsskole in Apenrade (Aabenraa) als grüne Schule angegeben.

Die Buhrkaller Einrichtung lässt den grünen Gedanken und Nachhaltigkeit fortwährend im Alltag einfließen. „Der Schwerpunkt lag dieses Mal auf den 17 Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen. Ob beim Arbeiten im Schulgarten, bei einem Apfeltag, bei der Müllsammelaktion, beim Naturtag oder im Unterricht: Das Augenmerk lag auf diesen Zielen“, so Lehrer Daniel Lohne am Rande des zeremoniellen Hissens.

„Grøn Skole“ ist ein Unterrichtsprogramm unter Federführung der Organisation „Friluftsrådet“ zum Schwerpunkt nachhaltige Entwicklung, wobei Natur, Umwelt und Leben im Freien im Mittelpunkt stehen. Es gibt zwölf Schwerpunktthemen, die an den teilnehmenden Schulen in den Unterrichts- und Schulalltag einfließen sollten: Müll, nachhaltiger Verbrauch, Energie, Freizeit in der Natur, Lebensmittel, das Meer, Klimaveränderungen, Natur, Schulgarten, Transport, Wasser, weltweite Klimaziele.

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Lohne ist seit vielen Jahren die treibende Kraft bei der Antragstellung mit Projektbeschreibung und Jahresrückschau. 

Lehrer Daniel Lohne kümmert sich seit 2018 darum, dass Buhrkall das Prädikat „Grüne Schule" trägt.

„Ich mache das seit 2018 und habe eine gewisse Routine entwickelt. Es gilt dennoch, einiges zu beachten“, erwähnt Lohne, der sich selbst als großen Fürsprecher eines naturnahen und umweltbewussten Schulalltags bezeichnet.

Olivia hisste gekonnt

Das Hissen der großen grünen Flagge war Erstklässlerin Olivia vorbehalten. Mit einigen kräftigen Zügen zog sie bei Anfeuerungsrufen der Schüler- und Lehrerschaft die Fahne bis an die Spitze des Fahnenmastes. Dort soll die Flagge auch im kommenden Schuljahr wieder hängen.

„Mit welchen Schwerpunkten wir uns dann beschäftigen, ist allerdings noch nicht festgelegt. Wir werden aber sicherlich wieder etwas Interessantes finden“, so Chefkoordinator Lohne.

Olivia aus der ersten Klasse durfte die grüne Flagge am Fahnenmast hochziehen.