Umwelt und Natur

Erstes Junges im Storchennest Schmedagger geschlüpft

Erstes Junges im Storchennest Schmedagger geschlüpft

Erstes Junges im Storchennest Schmedagger geschlüpft

Schmedagger/Smedager
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Der Storchenschutzverein hat ein erstes Foto vom frisch geschlüpften Storchenküken in Schmedagger veröffentlicht. Foto: storkene.dk

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Freude beim Storchenschutzverband Storkene.dk. Das diesjährige Brutpaar hat fünf Eier gelegt. Hoffnung auf Ende der Schlechtwetterperiode.

In Schmedagger, beim dänischen Storchenschutzverband „storkene.dk“ und den vielen Menschen, die per Liveübertragung des Regionalsenders „TV Syd“ dem Geschehen im Storchennest von Schmedagger folgen, herrscht Freude. Nachdem sich das diesjährige Storchenpaar, das im Vorjahr präsente Männchen Clyde und eine namenlose neue Lebensabschnittspartnerin, im Nest des kleinen Dorfes bei Tingleff (Tinglev) breitgemacht hatte und fünf Eier gelegt worden sind, ist das erste Junge geschlüpft.

Brutpaar pflegt Gelege

Bereits am Himmelfahrtstag war sichtbar, dass die Schale eines Eis aufsprang. Laut „TV Syd“ schlüpfte das erste Junge am Freitagmorgen um 4.28 Uhr. Das erste Ei war laut Sender am 9. April gelegt worden. Ein Blick auf die „TV-Syd“-Übertragung zeigt, dass die Störche bei der Brutpflege aktiv sind. Das Storchenweibchen, dem am Montag im Rahmen eines „TV-Syd“-Wettbewerbs ein Name gegeben wird, stammt laut Ring aus einem deutschen Storchennest und ist drei Jahre alt.

Das Storchenpaar in Schmedagger ist aktiv in der Brutpflege. Im vergangenen Jahr gab es Sorge, dass damals unerfahrene Paar vernachlässige den eigenen Nachwuchs. Foto: storkene.dk

Angesichts des feuchtkühlen Wetters hoffen alle Storchfreunde, dass es bald wärmer wird, damit die Jungenaufzucht in Schmedagger erfolgreich verlaufen kann. Im vergangenen Jahr sorgte die Trockenheit für Probleme bei der Futterversorgung. Im Umfeld des Storchenpaares sind Tümpel und Feuchtgebiete angelegt worden, um den Störchen günstigere Lebensverhältnisse zu geben.

Im Bereich um Schmedagger sind große Teile der Agrarflächen während der vergangenen Jahre in Getreidefelder umgewandelt worden, was den Störchen mit Vorliebe für Feuchtwiesen und Dauergrünland weniger Nahrung beschert.

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