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Gefiederte Neuzugänge an der Buhrkaller Schule

Gefiederte Neuzugänge an der Buhrkaller Schule

Gefiederte Neuzugänge an der Buhrkaller Schule

Saxburg/Saksborg
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Das Hühnergehege in Buhrkall ist wieder besetzt. Foto: DS Buhrkall

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Schultüten werden diese neuen Schulkameraden wohl nicht bekommen, willkommen sind sie aber dennoch! In der Deutschen Schule Buhrkall tummeln sich wieder Hühner. Hege und Pflege sind klar geregelt.

Was für ein Hühnerhaufen an der Deutschen Schule Buhrkall (Burkal)!

Gemeint sind natürlich nicht die Kinder und auch nicht die Lehrkräfte. An der Einrichtung gibt es seit rund zwei Wochen wieder Hühner.

Vier gefiederte Zweibeiner hat man sich angeschafft. Es ist nicht das erste Mal.

Die Hühner sind noch etwas scheu. Man muss sich vorsichtig herantasten. Foto: DS Buhrkall

„Wir hatten ja schon mal Hühner. Die hat aber im Frühjahr 2019 der Fuchs geholt“, berichtet Schulleiterin Ute Eigenmann.

„Das war echt fies“, ergänzt Lehrerin Heike Clausen, die sich federführend um den Wald- und Gartenunterricht in Buhrkall kümmert und das Hühnerprojekt mit den „Eichen" der Klassenstufen drei und vier neu gestartet hat.

Der Fuchs kann der Hühnerschule mal gestohlen bleiben.

„Wir haben eine mechanische Stallluke installiert, die automatisch schließen und öffnen kann. Wir hoffen, dass die Hühner vor Fressfeinden diesmal besser geschützt sind“, so Heike Clausen.

Namen sind für die neuen Schulkameradinnen bereits gefunden worden. Man einigte sich auf Ferby, Henriette, Ib und Bloppi.

Gut informierte Betreuer

Zusätzliche Sicherheit soll die Betreuung durch die Eichen geben, die sich intensiv mit der Hühnerhaltung befasst und die wichtigsten Informationen an alle Mitschülerinnen und Mitschüler weitergegeben haben.

Die Eichen teilen sich den Hühnerdienst. „Es sind immer zwei Kinder eingeteilt, die morgens die Luke öffnen, Wasser und Futter kontrollieren und auch nach Eiern schauen“, erwähnt Heike Clausen.

Die Hege und Pflege von Hühner und Hühnerhof übernehmen die Schüler. Foto: DS Buhrkall

Die Eierproduktion ist bereits angelaufen.

„Die Eier dürfen in der Schule wegen Salmonellenrichtlinien leider nicht verarbeitet und verzehrt werden. Das ist schade. Mit den Eiern könnte man unter anderem im Hauswirtschaftsunterricht eine Menge machen“, bedauert die Lehrerin.

Es gebe aber Abnehmer, sodass die Eier wenigstens nicht vergebens gelegt werden.

Aber was passiert in den Sommerferien?

Auch dafür ist eine Regelung gefunden worden.

Feriendienst

Die automatische Luke kommt zum Einsatz „und unsere Busfahrerin Kerstin hat sich bereit erklärt, in den Ferien nach den Hühnern zu schauen. Ich werde auch mal kommen zum Ausmisten und so“, erwähnt Heike Clausen.

Künftig auch Unterrichtsort: Buhrkaller Schülerinnen und Schüler im Hühnergehege Foto: DS Buhrkall

Es gibt an der Schule bereits Hühner-Expansionspläne.

„Uns schwebt vor, dass hier irgendwann auch Küken ausgebrütet werden. Dafür muss noch ein Hahn dazukommen", so Clausen.

Solch ein männliches Exemplar hatte man zuvor ebenfalls schon.

„Leider war der Hahn sehr merkwürdig und widerspenstig. Das wird beim neuen Hahn hoffentlich anders“, so Clausen, die die Daumen drückt, dass die Eierproduktion auf angenehme Weise auf eine Kükenproduktion umschwenken kann.

Es wäre ganz im Sinne der grünen Ausrichtung der Buhrkaller Schule und ein weiteres lehrreiches Feld für den Unterricht.

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