Fussball

Superliga-Debütant mit Schmetterlingen im Bauch

Benicio Peña kam zu seinem ersten Superliga-Spiel.

Der Sønderjyske-Torwart ärgert sich über seinen Fehler gegen den FC Midtjylland, zeigt sich aber voller Stolz auf die gezeigte Leistung.

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Zusammenfassung

  • Torwart Benicio Peña kehrte nach kurzem Abschied zu Sønderjyske zurück und erhielt überraschend sein Superliga-Debüt.
  • Er zeigte sich stolz auf seine Leistung, ärgerte sich aber über den Fehler vor dem 0:1 gegen den FC Midtjylland.
  • Peñas Vertrag läuft zum Saisonende aus, während Sønderjyske für die kommende Spielzeit bereits drei andere Torhüter eingeplant hat.

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Benicio Peña hatte im Winter die Hoffnung auf einen Einsatz auf höchstem Niveau schon ein wenig aufgegeben und Sønderjyske verlassen, um auf einem niedrigeren Niveau Einsatzminuten zu sammeln, doch der Torwart kehrte einige Wochen später zurück und bekam nach dem Ausfall von Marcus Bundgaard und Nicolai Flø plötzlich seine Chance.

„Ich wollte im Winter einen Klub finden, wo ich regelmäßig spielen konnte, aber manchmal läuft es nicht so, wie man sich das vorgestellt hat. Da muss man anpassungsfähig sein. Ich bin zurückgekehrt und mit meiner Rolle als dritter Torwart einverstanden, aber egal, ob man dritter, zweiter oder erster Torwart ist, hofft man immer auf die Chance und arbeitet darauf hin“, sagt Benicio Peña zum „Nordschleswiger“.

Der 23-Jährige kam im Januar 2025 vom damaligen Zweitdivisionär Aarhus Fremad zu Sønderjyske und kam bislang lediglich für 18 Minuten im Pokal gegen Raklev (10:0) zum Einsatz.

Verärgerung über erstes Gegentor

„Thomas Nørgaard hat mich am Tag vorher zur Seite gezogen und mir gesagt, dass ich spielen werde. Da habe ich schon Schmetterlinge im Bach bekommen. Ich sage nicht, dass es meine letzte Chance war, aber ich bin froh und stolz, dass ich die Möglichkeit zum Superliga-Debüt bekommen habe, und ich hoffe auch, dass ich bewiesen habe, dass ich das Niveau habe, dort oben mitzuspielen“, so Peña.

Einen Schönheitsfehler gab es allerdings. Das 0:1 nahm er auf seine Kappe, nachdem er einen haltbaren Osorio-Schuss nach vorne abprallen ließ.

„Ich ärgere mich über das erste Gegentor. Ich dachte erst, dass ich den Ball fangen kann, habe mich aber anderes entschieden und den Ball nicht weit genug zur Seite gelenkt. Der Fehler frustriert mich, aber das ist eben das Los eines Torhüters. Alles in allem bin ich mit meiner Leistung zufrieden“, meint der 23-jährige Däne, der eine dänische Mutter und einen US-amerikanischen Vater mit Wurzeln in El Salvador hat.

Sein Vertrag läuft zum Saisonende aus, und Sønderjyske hat für die kommende Saison drei Torhüter unter Vertrag: Marcus Bundgaard, Nicolai Flø und Berkant Bayrak (neu von HB Køge).