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Bewegung bei den Regierungsverhandlungen: Løkke erscheint

Warten auf die Moderaten vor Schloss Marienborg

Die Moderaten treffen sich erstmals seit dem 10. April mit Mette Frederiksen. Lars Løkke Rasmussen fordert wirtschaftliche Reformen als Teilnahmebedingung.

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Zusammenfassung

  • Lars Løkke Rasmussen und die Moderaten kehren nach längerer Pause zu den Gesprächen mit Mette Frederiksen über eine Regierungsbildung zurück.
  • Zuvor waren die Verhandlungen Frederiksens mit Venstre und den Konservativen ohne Ergebnis geblieben, worauf die Konservativen weitere Treffen ablehnten.
  • Die Moderaten drängen auf eine breite Koalition mit Venstre, Konservativen und Sozialdemokratie, die jedoch unwahrscheinlich erscheint.

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Die Moderaten erscheinen am Mittwochnachmittag zu Verhandlungen mit der vom König ernannten Sondiererin Mette Frederiksen auf Schloss Marienborg. 

Die Partei mit Lars Løkke Rasmussen an der Spitze kommt um 17 Uhr zur Residenz der Staatsministerin. Es ist das erste Mal seit dem 10. April, dass die Zentrumspartei sich an Verhandlungen beteiligt. 

Ergebnislose Gespräche mit den bürgerlichen Parteien

Løkke hatte gefordert, dass Frederiksen die bürgerlichen Parteien Venstre und die Konservativen zu den Verhandlungen einlädt, bevor die Moderaten sich erneut beteiligen möchten. Die Verhandlungen mit den beiden Parteien in der vergangenen Woche blieben jedoch ohne Ergebnis. 

Die Konservativen haben im Anschluss angekündigt, dass sie sich an keinen weiteren Verhandlungen mit Frederiksen beteiligen werden. Parteichefin Mona Juhl fordert, dass der Venstre-Vorsitzende Troels Lund Poulsen neuer Verhandlungsleiter wird. Doch dafür bräuchte er die Unterstützung der Moderaten. 

Moderate fordern Reformen

Die Moderaten setzen sich für eine breite Koalition ein, an der sich sowohl Venstre und die Konservativen als auch die Sozialdemokratie beteiligen. 

Im Laufe des Tages waren bereits die Sozialistische Volkspartei (SF), Radikale Venstre, die Einheitsliste sowie die Alternativen zu Verhandlungen mit Frederiksen. 

Løkke hat wirtschaftliche Reformen als Bedingung gestellt, um sich an einer Zentrum-Links-Regierung zu beteiligen. 

Blitzanalyse: Bewegung nach zwei Wochen Stillstand

Nachdem die Moderaten am 10. April abgebrochen haben, standen die Regierungsverhandlungen still. Mette Frederiksen und Lars Løkke Rasmussen warteten darauf, wer zuerst blinzelt.
Løkke wollte die breite Regierung über die Mitte erzwingen und setzte darauf, durch Schweigen Druck auf Frederiksen auszuüben. Sie dagegen setzt darauf, Løkke zu überzeugen, sich an einer Regierung mit der Sozialdemokratie, den Radikalen und SF zu beteiligen.
Mit Løkkes Erscheinen kommt erneut Bewegung in die eingefrorenen Gespräche. Was dabei herauskommt, ist jedoch weiterhin offen.