Blaulicht

Nach „Aktenzeichen XY“: LKA liefert neue Details zum Toten im Wattenmeer

Der Seenotrettungskreuzer „Eiswette“ wurde im Juli 2024 gerufen, um die jungen Freiwilligen von der Sandbank zu holen, die die Leiche entdeckt hatten.

Knapp eine Woche nach Ausstrahlung der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY“ gehen bei der Polizei immer mehr Hinweise ein. Das sagt ein LKA-Beamter, der mit dem Fall betraut ist.

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Zusammenfassung

  • Nach der Ausstrahlung von „Aktenzeichen XY … ungelöst“ zum Toten im Wattenmeer sind beim LKA inzwischen über 60 Hinweise eingegangen.
  • Ein als „wertvoll“ eingestufter Hinweis stammt von einem Mann aus dem erweiterten Bekanntenkreis des Verstorbenen, der noch während der Livesendung kontaktiert wurde.
  • Der Fall wird am 15. April im Online-Format „Aktenzeichen XY Update“ erneut vorgestellt, verbunden mit einem Zeugenaufruf und Verweis auf das Hinweisportal und die Telefonnummern 0049 461 4845555 sowie 0049 160 2068666.

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Eine knappe Woche nach Ausstrahlung der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY … ungelöst“, in der es auch um die im Juli 2024 auf Süderoogsand gefundene Wasserleiche ging, gehen immer mehr Hinweise bei den Ermittlern ein. 

Wie der LKA-Beamte Fabian Puchelt im Gespräch mit dem SHZ erklärt, liegen inzwischen mehr als 60 Hinweise bei der Polizei vor.

Das sagt ein LKA-Mann zum Fall auf Süderoogsand

Ein Hinweis, der noch während der Live-Sendung eingegangen war und im Nachgang von einer Polizeisprecherin als „wertvoll“ bezeichnet wurde, stammt – wie jetzt erklärt wurde – von einer männlichen Person aus dem erweiterten Bekanntenkreis des Toten. 

„Aber nicht von einem Blutsverwandten“, so der LKA-Mann. Mit diesem Hinweisgeber sei noch während der Live-Sendung Kontakt aufgenommen und ein Vernehmungstermin vereinbart worden.

Puchelt weist gegenüber dem SHZ darauf hin, dass der Fall Süderoogsand am Mittwoch, 15. April, – eine Woche nach TV-Ausstrahlung – nochmal auf der Internetseite des ZDF hochgeladen wird.

Das Ganze nennt sich „Aktenzeichen XY Update“ und ist ein Online-Format, bei dem der Fall nochmal kurz geschildert und ein allgemeiner Zeugenaufruf gestartet wird.

„Zeugen werden nochmal auf das Hinweisportal der Polizei hingewiesen sowie auf die anderen bereits bekannten Rufnummern für Zeugenhinweise.“ Diese lauten 0049 461 4845555 sowie 0049 160 2068666.

Warum das LKA in Bayern in den Fall involviert ist

Puchelt arbeitet übrigens als Kriminalbeamter beim LKA Bayern. Warum ausgerechnet die süddeutsche Ermittlungsbehörde in diesem Fall mit tätig ist? 

„Die Sendung Aktenzeichen XY … ungelöst“ wird in den Bavaria Filmstudios in Grünwald bei München produziert. Wenn Anrufe während der Live-Sendung eingehen, wird deshalb als Erstes das LKA Bayern tätig, gibt aber alle Hinweise direkt an die zuständigen Kollegen weiter, in diesem Fall Flensburg.