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SønderjyskE-Handballer im neuen Jahr weiter ohne Sieg

SønderjyskE-Handballer im neuen Jahr weiter ohne Sieg

SønderjyskE-Handballer im neuen Jahr weiter ohne Sieg

Jens Kragh Iversen
Jens Kragh Iversen Sportredaktion
Helsinge
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Aaron Mensing war mit acht Toren der erfolgreichste Werfer. Foto: Karin Riggelsen

Die SønderjyskE-Handballer haben in der Jagd nach einem Endrunden-Platz den nächsten Rückschlag hinnehmen müssen.

Die Hellblauen haben beim Abstiegskandidaten Nordsjælland Håndbold eine 30:33-Niederlage kassiert und vor dem Duell am Donnerstag gegen den direkten Konkurrenten Ribe-Esbjerg HH nur noch zwei Punkte Vorsprung.

„Wir haben in vielen Belangen einen richtig guten Einsatz hingelegt, aber in der Defensive nie die Stabilität gefunden und auch Paraden der Torhüter vermissen lassen. Und wenn man dann auch noch neun hundertprozentige Torchancen in den letzten 30 Minuten und 45 Sekunden vergibt, kann man auf diesem Niveau kein Spiel gewinnen“, ärgert sich SønderjyskE-Trainer Kasper Christensen.

Die Gastgeber legten los wie die Feuerwehr und diktierten über weite Strecken der ersten Halbzeit das Geschehen. Die Hellblauen taten sich schwer, sowohl vorne als auch hinten Lösungen zu finden. Nordsjælland setzte sich von einem 5:4 (8.) über ein 9:4 (12.) auf 13:7 (19.) ab, doch eine Abwehrumstellung und einige gute Paraden von Thorsten Fries im Tor ließen SønderjyskE ins Spiel zurück kommen.

Rasmus Nielsen vergab in der Schlussminute der ersten Halbzeit per Siebenmeter die Chance, noch vor dem Seitenwechsel in Führung zu gehen. SønderjyskE holte dies unmittelbar nach dem Wiederanpfiff nach, doch das 15:16 sollte die einzige Führung bleiben.

Nordsjælland war in der zweiten Halbzeit wieder die tonangebende Mannschaft und lag mehrmals mit drei Toren Unterschied vorne.

Die SønderjyskE-Handballer taten sich wie schon im Heimspiel gegen Skanderborg schwer, den Ausfall von Spielmacher Chris Jørgensen zu kompensieren, fanden aber im Sieben-gegen-sechs-Spiel ihr Rezept. Die Hellblauen hatten damit Erfolg und konnten dranbleiben, doch jedesmal, wenn sich die Chance zum Ausgleich bot, wurde eine klare Torchance vergeben. Bis zum 27:26 (53.) blieb die Partie offen, doch die Gastgeber waren in der Schlussphase im Abschluss abgeklärter und setzten sich nicht unverdient durch.

„Wir haben zu viele Gegentore kassiert. Wir haben in der Deckung nie richtig eine Lösung gefunden. Ich denke, dort liegt der Hund begraben. Wir haben uns zu leicht überspielen lassen, die Härte in den Zweikämpfen vermissen lassen und diese verloren“, so Kasper Christensen, der aber auch positive Aspekte finden konnte: „Wir haben das zuletzt verloren gegangene Timing im Angriffsspiel wieder gefunden. Das müssen wir mitnehmen. Auch das Sieben-gegen-sechs-Spiel sah gut aus, aber die herausgespielten Chancen wurden zu oft liegen gelassen.“

Nordsjælland Håndbold - SønderjyskE (15:14) 33:30

Nordsjælland: Mike Jensen, Kristian Asmussen – Tobias Jørgensen, Carl-Emil Haugstrup (3), Dan Beck Hansen, Mikkel Palmer, Daniel Astrup Pedersen, Lasse Uth (6), Andreas Johann Nielsen (3), Aku Kreutzmann (2), Jesper Dahl (5), Kasper Kisum (3), Johan Meklenborg (9/1), Nicolas Lundbye Kristiansen (2).

SønderjyskE: Kristian Dahl Pedersen, Thorsten Fries, Henrik Nordlander – Alexander Hansen (1), Rasmus Bertelsen (1), Oliver Nøddesbo Eggert (4), Frederik Børm (1), Kasper Olsen, Frederik Ladefoged, Steffan Kjer Høi, Aaron Mensing (8), Mikkel Hansen, Rasmus Nielsen (5/1), Martin Kærgaard Pedersen (4), Mikkel Kjær Møller (6/2), Arnar Birkir Halfdansson.

Blaue Karte: Frederik Ladefoged (41.). Zeitstrafen: 3:3. Siebenmeter: 2:5.

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