Handball

Ein Punkt könnte SønderjyskE reichen

Ein Punkt könnte SønderjyskE reichen

Ein Punkt könnte SønderjyskE reichen

Sonderburg/Sønderborg
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Foto: Karin Riggelsen

Meisterschafts-Endrunde oder Abstiegsrunde? Die Handballer von SønderjyskE müssen mindestens noch einen Punkt holen und gleichzeitig auf Schützenhilfe hoffen, um den Klassenerhalt in der Liga vorzeitig zu sichern und sich im Konzert der Großen im Kampf um die Medaillen zu messen. 

„Ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob ein Punkt reichen wird. Ribe-Esbjerg und wir treffen auf die zwei Mannschaften, für die am letzten Spieltag am wenigsten auf dem Spiel steht. Beide Gegner sind von anderen Ergebnissen abhängig, um sich in der Tabelle verbessern zu können“, meint SønderjyskE-Trainer Kasper Christensen vor dem Auswärtsspiel am Sonnabend ab 15.30 Uhr gegen TTH Holstebro, wo seine Schützlinge einen Punkt auf Ribe-Esbjerg HH gutmachen müssen.

TTH ist im direkten Vergleich mit Skanderborg und Skjern besser und kann nicht mehr vom vierten Platz verdrängt werden. Ein Klettern auf Rang drei würde TTH keinen weiteren Bonuspunkt einbringen.

GOG kann vor dem Heimspiel gegen Ribe-Esbjerg HH noch Platz eins und somit die Champions-League-Teilnahme erreichen, aber nur wenn Aalborg Håndbold gleichzeitig gegen den Tabellenvorletzten KIF verliert.

„Wir müssen gar nicht weiter spekulieren. Wir wissen, dass wir punkten müssen, alles andere ergibt sich von selbst“, so Kasper Christensen, dessen Mannschaft in der laufenden Saison zehn Siege und zwei Unentschieden aus den 25 Spielen geholt hat, einen Zähler weniger als Ribe-Esbjerg HH auf dem achten und letzten Endrunden-Platz.

Der SønderjyskE-Trainer sieht gute Chancen für eine Überraschung in Holstebro.

„Wir haben weiter Momentum. Wir haben in zweieinhalb der letzten drei Spiele ein gutes Niveau gezeigt und haben in der Vergangenheit viele Punkte gegen TTH gesammelt“, sagt Kasper Christensen, der auf einen konzentrierten Einsatz hofft, damit seine Mannschaft die gefürchteten Tempogegenstöße des Gegners unterbinden können: „Wir müssen ein gutes Angriffsspiel aufziehen und unsere Chancen auch umsetzen, damit TTH gar nicht erst zu Tempogegenstößen kommt. TTH kann im Konterspiel unheimlich gut sein.“

In der abgelaufenen Woche hat es bei SønderjyskE einige krankheitsbedingte Ausfälle gegeben, doch der Trainer geht davon aus, dass seine Mannschaft bis auf die langzeitverletzten Christian Jensen und Chris Jørgensen in Bestbesetzung auflaufen kann.

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