Handball

SønderjyskE weiter auf der Jagd

Jens Kragh Iversen
Jens Kragh Iversen Sportredaktion
Sonderburg/Sønderborg
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Aaron Mensing droht für den Rest der Endrunde auszufallen, wenn er mit einer Fingerschiene nicht zurecht kommt. Foto: Karin Riggelsen

Die hellblauen Handballer wollen bei TTH Holstebro das erste Erfolgserlebnis in der Endrunde schaffen.

Die ohnehin sehr geringen Hoffnungen auf das Erreichen des Halbfinales um die dänische Meisterschaft erhielten einen Dämpfer, als die SønderjyskE-Handballer zum Auftakt der Endrunde eine glatte 22:30-Heimniederlage gegen den Titelkandidaten Aalborg Håndbold hinnehmen mussten, doch die Hellblauen haben noch nicht aufgegeben und wollen das erste Erfolgserlebnis landen, wenn sie am Mittwoch ab 18.30 Uhr bei TTH Holstebro antreten müssen.

„Wenn man mit null Punkten in eine Endrunde geht, ist das erste Spiel zu Hause schon ein Schlüsselspiel, und das hätten wir schon gewinnen müssen, um dranzubleiben, aber es ist unsere Pflicht, allem hinterherzujagen, dem man nur hinterherjagen kann. Und sollte irgendwann der Zeitpunkt kommen, an dem der der Halbfinal-Platz nicht mehr erreichbar ist, spielen wir immer noch um unseren Stolz und um unsere Ehre“, meint SønderjyskE-Trainer Kasper Christensen, der mit seiner Mannschaft nach dem Erreichen des gesteckten Saisonziels die sechs Endrunden-Spiele genießen und die eine oder andere Überraschung schaffen will.

Die erste Überraschung soll in Holstebro eintreffen, wo vor wenigen Wochen mit einem dramatischen 30:30-Unentschieden der entscheidende Punktgewinn zum Erreichen der Endrunde erzielt wurde.

„Holstebro ist eine Mannschaft, die uns liegt. Wir haben uns in der Vergangenheit viele enge Spiele geliefert, und ich sehe durchaus gute Chancen, dort eine Überraschung zu schaffen“, sagt Kasper Christensen.

Der SønderjyskE-Trainer muss aber womöglich auf zwei seiner Stammkräfte verzichten.

Aaron Mensing zog sich gegen Ende der ersten Halbzeit gegen Aalborg einen Sehnenriss im kleinen Finger der Wurfhand zu, will aber versuchen, mit einer stabilisierenden Fingerschiene zu spielen.

„Ich hoffe, dass Aaron spielen kann. Es ist eine Schiene hergestellt worden, und wir werden sehen, ob er damit zurecht kommt“, so der SønderjyskE-Trainer.
Mehr als fraglich ist der Einsatz von Torwart Thorsten Fries, der beim Training einen Ball ins Gesicht bekommen hat.

„Thorsten war recht mitgenommen und hat die letzten Tage nicht trainieren können. Sein Einsatz ist sehr fraglich“, sagt Kasper Christensen.

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