Atomdeponie

AKW Bauschutt: SH entscheidet sich gegen Harrislee

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250 Tonnen Schutt aus dem AKW Brunsbüttel sollen in einer Deponie aus SH untergebracht werden. Die Zeit drängt, denn das seit 2011 stillgelegte AKW befindet sich im Rückbau.

Das Land wird den Standorten Niemark, Wiershop und Johannistal den schwach radioaktiven Bauschutt aus Brunsbüttel zuweisen.

Die Landesregierung will AKW-Bauschutt aus dem Rückbau des Atomkraftwerks Brunsbüttel in Deponien in Lübeck-Niemark und Johannistal in Gremersdorf (Kreis Ostholstein) lagern. „Ich bedauere, dass es bislang nicht überall gelungen ist, eine freiwillige Lösung für die Deponierung freigemessener Abfälle aus Kernkraftwerken im Land zu finden“, sagte Umweltminister Jan Philipp Albrecht (Grüne) am Mittwoch.

Für den Bauschutt aus späteren Phasen des Rückbaus in Brunsbüttel sollen aber erneut alle fünf Deponien als Standort geprüft werden.