Deutsche Minderheit

Gut gelaunt beim Näh- und Strickwochenende im Haus Quickborn

Veröffentlicht Geändert
Verschiedenste Handarbeiten entstanden.

Von Mützen bis zu Arztkostümen: Die Teilnehmenden erlebten ein kreatives Näh- und Strickwochenende – voller Inspiration, Gemeinschaft und Spaß. Maja Nielsen berichtet von dem vielseitigen Erlebnis.

18 gut gelaunte Personen trafen sich kürzlich im Haus Quickborn zum Näh- und Strickwochenende, das der Sozialdienst Nordschleswig anbot. Die Leiterinnen Ilse Christensen und Anke Christensen begrüßten die Teilnehmenden und teilten die Zimmer zu. Im gemütlichen Kaminzimmer war alles vorbereitet – und so konnte gleich losgelegt werden. Mit dabei war auch Lennart, Ilses Sohn, ein emsiger und äußerst geschickter Stricker. Die Altersgruppe reichte von der 16-jährigen Freja bis zu „mir, mit meinen 86 Jahren“, so Maja Nielsen. 

Nach dem Abendbrot teilte sich die Gruppe auf: „Einige strickten im Kaminzimmer weiter, andere zogen sich in verschiedene Räume zum Nähen zurück.“

Stricken ist für jeder-(Mann): Lennart ist kein Anfänger.

Besuch aus Nordrhein-Westfalen

Unter den Teilnehmenden waren auch Anna und ihre Mutter aus Nordrhein-Westfalen. Anna hatte ein Praktikum in der deutschen Zentralbücherei in Apenrade gemacht und kennt daher die deutsche Minderheit; ihre Mutter wiederum ist Dänemark seit vielen Urlaubsjahren verbunden. Beide erwiesen sich als leidenschaftliche Strickerinnen – und hatten ein neues Strickmuster dabei, das „ich mir sofort schnappte und nachstrickte“, wie Maja Nielsen erzählt. 

Bei guter Stimmung wurde bis in den Abend hinein gearbeitet und geschnackt. Entstanden sind Mützen, Strümpfe und Schals, aber auch Jacken und Kleider. Pia wiederum hatte ein ganz besonderes Projekt: Sie nähte ein Arztkostüm für ihre Enkelin.

In gemütlicher Runde gab es viel zu schnacken.

Neue Stricktechnik mit Geduld vermittelt

Nach dem Frühstück am nächsten Morgen brachte Ilse einigen Teilnehmenden mit viel Geduld eine besondere Stricktechnik bei und stand allen helfend zur Seite, wenn jemand nicht weiterwusste. Nach dem Mittagessen gönnten sich einige eine Pause oder machten einen Spaziergang durch die Natur rund um Haus Quickborn.

Am Sonntag präsentierten schließlich alle, was sie im Laufe des Wochenendes geschaffen hatten – und die Ergebnisse wurden mit viel Bewunderung betrachtet. Ein rundum erfülltes Wochenende, das in bester Erinnerung bleibt“, wie Maja Nielsen berichtet.

Mehrere Generationen nahmen teil: (v. l.) Anna, ihre Mutter und Maja Nielsen.

„Zum Schluss noch einen herzlichen Dank an Ilse und Anke Christensen für die liebevolle Organisation und Begleitung“, so Maja Nielsen abschließend.

Jeder und jede arbeitet nach seinem Können.
Nicht nur Stricken war angesagt. Maibritt (l.) nähte ein Kleid; Freja half.