Kultur

Gogo – Veranstaltungen endlich in einer Übersicht

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Auch im Browser gibt es die Möglichkeit, sich Veranstaltungsinformationen zu holen. Genauer einstellen lässt sich jedoch die App auf dem Smartphone.

Wer wissen möchte, welche Veranstaltungen in der Nähe stattfinden, musste bisher auf verschiedenen Kanälen suchen: Apps, soziale Medien oder auch Internetseiten lieferten Informationen. Allerdings kaum vollständig. Jetzt gibt es eine App für das Smartphone, die besonders für junge Menschen viele Veranstaltungstipps liefert.

„Es ist ärgerlich, dass man erst durch diese Veranstaltung von der App erfährt“, sagt Wencke Andresen. Die junge Apenraderin war beim Jugendwahltreffen im Kulturhaus NygadeHuset dabei – einer Veranstaltung, bei der viele das Gefühl teilten: In Apenrade sei einfach zu wenig los.

Doch das stimmt so nicht ganz. Es gibt Angebote – man findet sie nur nicht immer. Ein Teilnehmer hatte an dem Abend einen Tipp, der das ändern könnte: die App „Gogo“.

„Wenn ich die vorher gekannt hätte, hätte ich bestimmt zu mehr Veranstaltungen gehen können“, meint Wencke Andresen. Wie so oft bei guten Ideen hat sich auch hier die Bekanntheit noch nicht überall herumgesprochen.

Ein digitaler Überblick über Kultur und Freizeit

„Mein Traum – den ich mit vielen teile – ist, viel mehr von dem zu erleben, was um mich herum geschieht. Da es keine gemeinsame Plattform für Kultur und Veranstaltungen gab, habe ich Gogo ins Leben gerufen“, erklärt Maria Berntsen, Gründerin der App.
„Ich wünsche mir, dass Gogo deinen Kulturkonsum bereichert und mehr Spontaneität in deinen Alltag bringt.“

Tatsächlich wächst die Plattform stetig. Immer mehr Veranstalterinnen und Veranstalter tragen ihre Konzerte, Lesungen, Handarbeitsabende oder Märkte dort ein – und machen sie so einem breiteren Publikum zugänglich. Sportveranstaltungen sind zwar nicht Teil des Konzepts, dafür aber fast alles andere, was in der Kommune und darüber hinaus das kulturelle Leben bereichert.

Mitmachen erwünscht

Wer selbst eine Veranstaltung plant, kann sie mit wenigen Klicks direkt bei Gogo anmelden.
Je mehr mitmachen, desto vollständiger wird der Überblick – und desto einfacher wird es für alle, Neues zu entdecken.

Finanziert wird die App durch mehrere kommunale Tourismus- und Kulturverbände, die damit ein gemeinsames Ziel verfolgen: das lokale Kulturleben sichtbarer zu machen und Menschen zusammenzubringen.

Und vielleicht gilt dann bald, was sich Wencke Andresen wünscht: „Dass niemand mehr sagen muss: Schade, hätte ich das bloß früher gewusst.“