Gesellschaft

Bahnhof Woyens: Nicht weniger sicher, aber geringeres Sicherheitsgefühl

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Polizei sowie Anwohnerinnen und Anwohner haben sich gemeinsam in der Vergangenheit den Bahnhof angeschaut.

Obwohl sich die Zahl der Straftaten rund um den Bahnhof in Woyens nicht erhöht hat, fühlen sich die Menschen dort nicht immer sicher. Die Polizei verspricht, die Sorgen ernst zu nehmen – und hat bereits reagiert.

Das Jugendprojekt am Bahnhof in Woyens (Vojens) wird nicht weitergeführt, dies hatte der Jugendausschuss der Kommune kürzlich beschlossen (wir berichteten). Ziel des Projektes war es, Unruhe, die von Jüngeren ausging, um den Bahnhof herum einzudämmen. Dies gelang offenbar nicht. 

Wie die Polizei auf Anfrage mitteilt, gab es aber seit Juni keinen Anstieg an Anzeigen. Gewalt gegenüber Bürgerinnen und Bürgern habe es nicht gegeben, gleichwohl aber mehr Hinweise von Leuten, die über frisierte Motorroller, Lärm, laute Musik und laute Menschenansammlungen rund um den Bahnhof klagten. 

Nicht weniger sicher

Diese Dinge seien auch auf einem Bürgertreffen zur Sprache gekommen, so Vizepolizeiinspektor Nikolaj Munck Hølmkjær. Er führt aus: „Es ist dort am Bahnhof nicht gefährlicher als an anderen Orten, allerdings fühlen sich die Menschen dort nicht sicher, und das nehmen wir sehr ernst.“ 

So hat die Polizei nach eigener Angabe Motorroller am Bahnhof überprüft und Gespräche mit Jugendlichen geführt, die der Polizei aufgefallen waren. 

Nikolaj Munck Hølmkjær ruft dazu auf, die Polizei zu informieren, sollte es am Bahnhof erneut Vorkommnisse geben, die sich negativ auf das persönliche Sicherheitsgefühl auswirken.