Deutsche Minderheit

Von Leserbriefen bis Fitness-Mythen – Projektwoche an der DST

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Einige Kinder erarbeiten ein eigenes Theaterstück.

Ob journalistische Versuche oder ein Erste-Hilfe-Kurs – in verschiedenen Workshops erhalten die Schülerinnen und Schüler Einblicke, die sonst selten im Schulalltag vorkommen.

„Wir fokussieren uns auf Dinge, die im normalen Unterricht nicht so viel Platz finden“, sagt Lehrerin Sonja Jensen. Sie betreut den Journalismus-Workshop der Projektwoche an der Deutschen Schule Tingleff (DST). Bei der Lehrerin können die Schülerinnen und Schüler verschiedene journalistische Formate ausprobieren. Einige schreiben einen Leserbrief, andere arbeiten an einem Porträt über einen Rapper und einige sind gerade auf der Suche nach geeigneten Orten für kurze Videos. 

Zweitägige Projekte für alle Klassen

Die verschiedenen Klassen der DST haben in je zweitägigen Angeboten die Möglichkeit, in neue Themen hineinzuschnuppern, die sonst selten den Weg in den Unterrichtsalltag finden. „Die meisten haben an den ersten beiden Tagen ein Projekt gemacht und an den anderen beiden Tagen ein anderes“, erzählt der stellvertretende Schulleiter Björn Drube.

Er hat in den ersten beiden Tagen einen Erste-Hilfe-Kurs angeboten und jetzt programmiert er gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern der vierten bis sechsten Klasse ein Spiel.

Einige andere deckten in einer anderen Station Fitness-Mythen auf. Wie gefährlich ist eigentlich Doping oder was verbirgt sich hinter dem, in der Fitness-Szene hoch angepriesenem Kreatin? Sie erstellen dazu Plakate, die dann in der Schule ausgehängt werden sollen, damit sich auch andere Schülerinnen und Schüler informieren können.

Beim Journalismus Workshop probieren sich die Kinder an verschiedenen journalistischen Formaten.

Vom Konzept zur Präsentation

Henning Kracht konzentriert sich mit seiner siebten Klasse eher auf eine „klassische Projektwoche“, wie er sagt. Zum Thema „Die Welt um uns herum“ erstellen die Jugendlichen Projektarbeiten, in denen sie ein Problem formulieren. So handeln die Arbeiten vom Artensterben durch den Klimawandel, Kinderrechten oder auch Gewalt an Frauen. Unterstützend dazu entwickelten sie eigene Statistiken, Powerpoints oder sogar Kurzfilme. Die fertigen Arbeiten werden am Ende der Projektwoche vor Mitschülern, Eltern und Großeltern vorgestellt.

Eine weitere Gruppe probt in der Aula fleißig ein Theaterstück. Gemeinsam haben sich die Schülerinnen und Schüler eine Weihnachtsgeschichte überlegt und arbeiten nun am Feinschliff. Das Theaterstück wird am 4. Dezember im Weihnachtsdorf der Schule aufgeführt.