Deutsche Minderheit

Rudern verbindet seit 100 Jahren

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Am Sonnabend feierte der Deutsche Ruderverein „Germania“ Sonderburg sein 100-jähriges Bestehen.

Der Ruderverein „Germania“ Sonderburg feierte sein 100-jähriges Jubiläum – und zeigte, was ein Verein über Generationen hinweg bedeuten kann.

Rund 40 Gäste versammelten sich am Sonnabend im Klubhaus des Rudervereins „Germania“, um dessen 100-jähriges Bestehen zu feiern. Gemeinsam schwelgten Vereinsmitglieder sowie Vertreterinnen und Vertreter befreundeter Vereine in Erinnerungen.

Vereinsvorsitzender Frank Sohrt und Ehrenvorsitzender Günther Andersen blickten positiv auf die unerwartet hohe Zahl an Teilnehmenden der Jubiläumsfeier und auf das Wiedersehen mit bekannten Gesichtern.

Gute Gemeinschaft zwischen den Rudervereinen

Am Morgen der Feier war eigentlich zunächst ein gemeinsames Rudern geplant. Wegen des schlechten Wetters musste dies jedoch ausfallen. Laut Andersen war das zwar schade, nahm aber trotzdem nicht die Freude über den besonderen Anlass des Jubiläums.

Schon zu Beginn der Feier wurde deutlich, dass Rudern die Gemeinschaft untereinander fördert. Gerade zwischen den Vereinen. Sei es der dänische Nachbarklub aus Sonderburg oder auch der Deutsche Ruderverein Norderharde – alle betonen, wie gut die Zusammenarbeit mit dem Klub „Germania“ funktioniert.

Es werden gemeinsam Regatten gefahren oder die Räumlichkeiten des Vereins für Versammlungen oder Ähnliches genutzt.

Ruhige Morgenstunden und lebendige Erinnerungen

Der Ehrenvorsitzende Günther Andersen blickte mit einem historischen Rückblick auf die Vergangenheit des Vereins zurück.

Jan Georg Hoff, Vorstandsmitglied des Rudervereins Norderharde und Vorsitzender des Nordschleswigschen Ruderverbands (NRV), war früher häufig bei gemeinsamen Regatten der Vereine im Boot. Mittlerweile hat seine Teilnahme an Regatten abgenommen, aber er rudert immer noch häufig morgens vor der Arbeit. „Um fünf oder sechs Uhr morgens spürt man einfach eine ganz andere Art von Ruhe auf dem Wasser.“

Auf die früheren Ausflüge mit den Mitgliedern von „Germania“ blickt er mit einem dankbaren Lächeln zurück.