Deutsche Minderheit

Entschleunigung mit Herz – Ein Tag voller Ruhe, Bewegung und Lachen

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Bewegte Entspannung im Haus Quickborn

Ein Tag im Zeichen der Achtsamkeit: Im Haus Quickborn lud der Sozialdienst Nordschleswig zu einer besonderen Entspannungsveranstaltung ein. Unter der Leitung von Gabriele Bongardt lernten die Teilnehmenden, wie wohltuend es ist, einfach mal loszulassen – mit Meditation und Bewegung.

Neun Frauen und ein Mann ließen sich im Haus Quickborn auf einen besonderen Tag der Entspannung ein. Unter der Leitung von Gabriele Bongardt, Entspannungspädagogin aus Düsseldorf, und organisiert vom Sozialdienst Nordschleswig, ging es um nichts Geringeres als das, was vielen im Alltag fehlt: Zeit, Ruhe und Achtsamkeit.

Der Engel der Langsamkeit

Zu Beginn las Gabriele Bongardt die Worte vom „Engel der Langsamkeit“ – ruhig, klar, eindringlich. „Wir waren begeistert“, berichtet Christa Brand, die gemeinsam mit Ingrid Carstensen den Tag organisiert hatte. „So einen Engel wollten wir alle haben.“

Danach führte die Therapeutin die Teilnehmenden auf eine Traumreise, bei der jede und jeder eigene, ganz persönliche Bilder und Empfindungen erlebte. Im Stehen ging es dann weiter mit bewegter Entspannung – sanften, fließenden Bewegungen, die Körper und Geist in Balance brachten.

Genuss und Gemeinschaft

Das anschließende Mittagsbuffet aus der Haus-Quickborn-Küche war ein weiterer Höhepunkt. Mit viel Liebe zubereitet, mundete es allen köstlich. „Ein großes Dankeschön an das gute und nette Küchenpersonal“, sagt Christa Brand.

Auch Hausmeister Freddi bekam besonderen Applaus: Er sorgte dafür, dass im Speisesaal rasch Platz für den nächsten Programmpunkt entstand – und entfernte auf Wunsch sogar eine laut tickende Wanduhr. „Er hat die Tische und Stühle wie von Zauberhand weggezaubert“, schmunzelt Brand.

Entspannung auf allen Ebenen

Nach dem Essen führte Gabriele Bongardt durch autogenes Training und progressive Muskelentspannung nach Jacobson. Einige Teilnehmende gönnten sich dabei sogar ein kleines Nickerchen – so tiefenentspannt war die Atmosphäre.

Zum Abschluss stand Meditation im Tanz auf dem Programm: einfache, sich wiederholende Schritte zu ruhiger Musik, inspiriert von afrikanischen und indigenen Bewegungsformen. Im Kreis, Hand in Hand, spürte die Gruppe Erdung, Leichtigkeit und Gemeinschaft.

„Unsere Dynamik war wirklich gut – und wir haben auch viel gelacht“, erzählt Christa Brand zufrieden.

Dank und Ausblick

Zum Ende des Tages gab es großen Dank und Lob für die Kursleiterin. Gabriele Bongardt wohnt in Düsseldorf, verbringt aber jeden Herbst auf Röm (Rømø), wo sie Entspannungskurse anbietet.

Der Tag im Haus Quickborn zeigte eindrucksvoll, was das Motto der Veranstaltung versprach: „Im entspannten Zustand fließt mehr Energie, wir spüren uns wieder besser und können neue Kraft tanken.“

Ein Tag voller Ruhe, Bewegung und Herzenswärme – der bei allen noch lange nachklingen dürfte.