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Ebba Aen auf dem Weg zur Besichtigung

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Die Ebba Aen im Schlepptau: Es geht nach Ekensund zur Werft.

Das historische Schiff war im Oktober im Apenrader Hafen gesunken. Ein Versicherungsschaden, wie Kapitän Nis-Edwin List-Petersen annahm. Dies war jedoch ein Trugschluss, denn die Versicherung weigert sich zu zahlen. Nach einer Klage ist das Schiff jetzt auf dem Weg zur Slipanlage in Ekensund.

Langsam zieht ein Schiff die Ebba Aen aus dem Apenrader Nyhavn auf die Förde. Die Wellen schlagen gegen den Rumpf des historischen Haikutters, der erst kürzlich aus bisher unerfindlichen Gründen sank.

Die Ebba Aen lag einen Tag auf dem Grund im Hafen und wurde dann per Kran geborgen. 

Wie Kapitän Nis-Edwin List-Petersen erst annahm, ein Versicherungsfall, denn durch einen Stromausfall fielen die Pumpen aus, die den Rumpf trocken halten. Das, so die wahrscheinliche Ursache des Untergangs, sei jedoch nicht durch die Versicherungspolice gedeckt, heißt es von der Versicherung.

List-Petersen zieht jedoch noch weitere Ursachen in Betracht und ist mit der Entscheidung nicht einverstanden. Deshalb soll die Ebba Aen jetzt auf die Slipanlage, um genauer – und vor allem im Trockenen – untersucht zu werden.

Ebba Aen und Schlepper vor der Hafeneinfahrt

Den Transport zur Werft in Ekensund (Egernsund) und auch den Rücktransport übernimmt die Versicherung. „Die Ebba Aen wird dort untersucht. Wenn Reparaturen nötig sein sollten, können die jedoch noch nicht gemacht werden. Dafür müssen neue Termine vereinbart werden“, so Nis-Edwin List-Petersen, der hofft, dass sich alles zum Guten wendet.