Deutsche Minderheit

Olympia-Projekt an der Förde-Schule: Mehr als nur Sport

Veröffentlicht Geändert
Das „olympische Dorf“ in der Kaminhalle und vieles mehr erlebten die Schülerinnen und Schüler in der SFO der Förde-Schule.

Auch Mut ist eine Disziplin: Kinder an der Förde-Schule haben sich in den Sommerferien mit den Olympischen Spielen auseinandergesetzt. Neben Sport standen auch soziale Höchstleistungen im Fokus.

Die Schulfreizeitordnung (SFO) der Förde-Schule hat die kürzlich in Frankreich beendeten Olympischen Spiele als Thema für die Sommerferien gewählt. 40 Kinder zwischen der 0. und der 4. Klasse lernten den Grundgedanken der Spiele kennen.

Kinder an den olympischen Gedanken heranführen

SFO-Leiterin Eveline Gade Gerber erzählt: „Wir haben unsere eigenen Olympischen Spiele gemacht. Und zwar, um die Kinder an den olympischen Gedanken heranzuführen. Gemeinsam haben wir uns mit der olympischen Geschichte beschäftigt.“

Wie haben sich die Spiele seit der Antike entwickelt? Warum gibt es ein olympisches Feuer? In der Kaminhalle der Förde-Schule entstand ein olympisches Dorf mit Siegerpodesten, gebastelten Feuer, Ringen und Fahnen.

Die olympischen Ringe in der Turnhalle
Die Kinder erhielten nicht nur für Leistungen in den Sportdisziplinen Auszeichnungen – sondern auch für besonders ehrenvolles Verhalten.

„Wir wollten nicht nur die Besten und die Schnellsten auszeichnen. So gab es bei jedem zweiten Essen eine Ehrung, bei der Kinder für Durchhaltevermögen, Fairness oder Teamgeist ausgezeichnet wurden. Auch für die Überwindung von Angst gab es Medaillen“, erzählt die SFO-Leiterin.

Die Vorschläge, wer geehrt werden soll, kamen von den Kindern selbst. „Jeden Tag wurden andere Kinder ausgezeichnet. Wir waren überrascht, wie schnell die Schülerinnen und Schüler mit Vorschlägen kamen, wer eine Ehrung verdient hat.“

Wettkämpfe im Freien
Wer reitet das Steckenpferd am besten?

Ganz nach dem Motto der SFO: jedes einzelne Kind mit seiner einzigartigen Persönlichkeit zu fördern und zu unterstützen.

Bei der Eröffnungsfeier liefen die Kinder in das Kaminhallen-Dorf ein, eine Schülerin spielte auf dem Cello, Kinder tanzten, und ein gebasteltes Feuer in einer Schultüte gab es auch.

Eine besondere Disziplin: Balance halten auf den Bänken
Das olympische Feuer steckte in der Förde-Schule in einer Schultüte.

Laufen, Springseilhüpfen, Hochsprung

Die Sportdisziplinen wie Laufen, Springseilhüpfen, Hochsprung, Werfen und Weitsprung trugen sie in der Turnhalle und auf dem Rasen vor der Schule aus. Insgesamt lief das Projekt zwei Wochen lang.

Zum Abschluss überraschten die SEE-Angestellten mit einer eigenen Medaille, mit der die Kinder für die Teilnahme an den Spielen der Förde-Schule geehrt wurden.

Ein Sprung-Wettbewerb
Beim Thema Olympische Spiele durften Crêpes natürlich nicht fehlen: Pädagogin Kathrin Klepper mit den hungrigen Kindern.
Zu Besuch an der Förde-Schule waren zwei Therapiehunde, mit denen die Kinder Kunststücke einübten.
Ein Gruppenbild im Kinderdorf