Busse durchsucht

Scharfe G20-Kontrollen an der Grenze

Scharfe G20-Kontrollen an der Grenze

Scharfe G20-Kontrollen an der Grenze

Flensburg
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Großkontrolle am Grenzübergang Fröslee. Foto: Karsten Sörensen/fla.de

Am Autobahn-Grenzübergang zwischen Dänemark und Deutschland waren am Donnerstag zahlreiche deutsche Beamte von Bundes- und Landespolizei im Einsatz. Sogar per Hubschrauber überwachten sie die Grenze. Hintergrund ist der G20-Gipfel in Hamburg.

Am Autobahn-Grenzübergang zwischen Dänemark und Deutschland waren am Donnerstag zahlreiche deutsche Beamte von Bundes- und Landespolizei im Einsatz. Sogar per Hubschrauber überwachten sie die Grenze. Hintergrund ist der G20-Gipfel in Hamburg.

Weit über die Grenzen der Stadt Hamburg hinaus hat der G20-Gipfel Konsequenzen für die Bevölkerung. Am Donnerstagnachmittag war dies am Grenzübergang Fröslee zu spüren. Wie Flensborg Avis berichtet, haben die seit Wochen laufenden Kontrollen der deutschen Polizei an Intensität zugenommen. Die Besatzung von sechs Reisebussen aus Dänemark und Schweden bekam dies besonders zu spüren.

Die vier schwedischen und zwei dänischen Busse befanden sich auf dem Weg zum G20-Gipfel in Hamburg. Die Fahrzeuge wurden peinlich genau auf Waffen und andere gesetzeswidrige Gegenstände hin untersucht. Die rund 400 Reisenden aller Altersgruppen, berichtet das Blatt, mussten sich ausweisen und ihr Gepäck untersuchen lassen.

Nach einer Stunde stand fest, dass die Razzia noch länger dauern würde und die Reisegesellschaften sich auf eine späte Ankunft in Hamburg einstellen mussten. Doch die Reisenden waren vorbereitet. Sie hatten Sprecher abgestellt, die die Kommunikation mit der Polizei übernahmen.

Unterdessen kreiste ein Polizeihubschrauber über der 40 Kilometer langen Grenze zwischen Deutschland und Dänemark, um zu beobachten, ob sich Aktivisten möglicherweise einen anderen Weg über die Grenze suchen würden.

Wie Flensborg Avis berichtet, haben die Polizisten auch am späten Nachmittag noch keine Waffen oder andere verbotene Gegenstände bei den Reisenden gefunden. Bis zum Sonntag, wenn der Gipfel in Hamburg endet, soll weiter kontrolliert werden.

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