JFM und Berlingske Media: Neue Allianz schafft Dänemarks größten Medienkonzern

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Sinkende Auflagen und Erlöse zwingen Medienhäuser immer häufiger zum Personalabbau in der Fläche. Die Entwicklungen machen auch vor dem Medienkonzern JFM, zu dem auch die Zeitung „JydskeVestkysten“ gehört, nicht halt. Sie hat in Nordschleswig Lokalredaktionen in Apenrade (Aabenraa), Sonderburg (Sønderborg), Hadersleben (Haderslev) und Tondern (Tønder). 

JFM hat daher am Mittwoch eine neue Medienallianz mit der zum norwegischen Medienkonzern Amedia gehörenden Gruppe „Berlingske Media“ („Berlingske“, „B.T“, „Weekendavisen“) ins Leben gerufen, um „redaktionell geleitete Medien auf lokaler und nationaler Ebene zu stärken“, wie es in einer Pressemitteilung heißt. Beide Medienhäuser erreichen zusammen monatlich 2,5 Millionen Menschen hierzulande. 

Künftig sollen Inhalte unter den Medienhäusern ausgetauscht werden können und eigene technische Lösungen entwickelt werden. JFMs Erfahrungen im Lokaljournalismus und Berlingske Medias nationale Positionen sollen zudem in ein neues digitales Angebot für Leserinnen und Leser nach Vorbild von Amedias „+Alt“ münden. Damit bekommen Abonnentinnen und Abonnenten Zugang zu zahlreichen Inhalten verschiedener Zeitungen der beiden Medienhäuser und weiterer Publikationen.