Verteidigung

Mehr F-35 für Skrydstrup – mit Drohnen im Gepäck

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Dänemark rüstet auf – mit dem Kauf weiterer Kampfjets. Stationiert werden sie im nordschleswigschen Skrydstrup. Wann – das steht in den Sternen (Archivbild).

Die dänische Regierung wird 16 weitere F-35-Kampfjets kaufen. Damit wächst die Flotte auf insgesamt 43 Maschinen. Der Preis: 29 Milliarden Kronen. Der Liefertermin ist noch offen. Verteidigungsminister Troels Lund Poulsen spricht von einer „historischen Stärkung des dänischen Militärs“.

Dänemark rüstet auf – um weitere 16 Kampfjets vom Typ F-35. Am Freitagabend kündigte das Verteidigungsministerium Einkaufsgespräche mit dem internationalen F-35-Programm an.

Drohnen als fliegende Begleiter

Neben den Jets möchte Dänemark erstmals Begleitdrohnen anschaffen. Diese unbemannten Fluggeräte sollen mit den F-35 fliegen – gesteuert von den Pilotinnen und Piloten im Kampfjet. Die Drohnen könnten Ziele aufklären und Waffen tragen.

Bürgermeister Skau: „Gute Bedingungen in Hadersleben“

Haderslebens Bürgermeister Mads Skau (Venstre) begrüßt die Aufstockung: „Wir leben in einer ernsten Zeit.“ Skau erwartet positive Effekte für die Region: „Die zusätzlichen Kampfjets bringen mehr Arbeitsplätze in die Kommune.“ Zugleich betont er, dass sich an den geltenden Lärmgrenzen nichts ändern werde.

Aktuell stehen 15 F-35 auf dem Luftwaffenstützpunkt in Skrydstrup; weitere sechs nutzen die dänischen Pilotinnen und Piloten in den USA für Trainingsflüge. Das Fluggeschwader soll ab 2027 voll einsatzfähig sein. Wie schnell der Rüstungskonzern Lockheed Martin die neuen Maschinen liefern kann, ist derzeit offen.

Was die Begleitdrohnen können sollen

Die besagten Begleitdrohnen – offiziell „Collaborative Combat Aircraft“ genannt – sind nach Angaben des US-Verteidigungsministeriums noch in der Entwicklungsphase. In ferner Zukunft sollen sie Seite an Seite mit Kampfjets eingesetzt werden, Aufklärungsdaten liefern, elektronische Störsignale senden oder Waffen tragen – gesteuert von den Pilotinnen und Piloten im Cockpit.