Veranstaltungshinweis

„Julehjerteby“ – die Weihnachtsstadt der Herzen öffnet wieder

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Julehjertebyen besteht aus vielen nachgebauten historischen Holzgebäuden (Archivfoto).

Mit Herz, Licht und viel Gemeinschaft: Apenrade eröffnet am Sonnabend, 22. November, wieder seine „Weihnachtsstadt der Herzen“. Besucherinnen und Besucher erwartet ein stimmungsvolles Winterwunderland mit Tradition, Musik – und jeder Menge Hygge.

Das Gelände um den historischen Bahnhof in Apenrade verwandelt sich bald in ein kleines Winterwunderland. Mit der „Julehjerteby“-Eröffnung  – der „Weihnachtsstadt der Herzen“ – beginnt für viele in der Region die schönste Zeit des Jahres.

Seit über zehn Jahren gehört die Veranstaltung „Julehjerteby“ fest zum vorweihnachtlichen Apenrade. Entstanden ist sie einst auf dem Storetorv in der Innenstadt, doch seit der Sanierung hat sie auf dem Areal des ehemaligen Bahnhofs an der Jernbanegade eine neue Heimat gefunden – und das Publikum hat den Standort längst ins Herz geschlossen.

„Wir merken jedes Jahr, wie sehr die Menschen sich auf die Eröffnung freuen“, sagt Thomas Uhre, einer der vier Koordinatoren von „Julehjerteby“. „Hier geht es nicht um Kommerz, sondern um Gemeinschaft und Herzenswärme.“

Eine kleine Stadt voller Hygge

Die Besucherinnen und Besucher können durch liebevoll aufgebaute Holzhäuschen schlendern – Nachbauten historischer Gebäude aus Apenrade und Umgebung. In einigen Hütten laden warme Stuben zum Verweilen ein: Hier duftet es nach frisch gebackenen „Æbleskiver“, dort nach Suppe und Bonbons, die nach alten Rezepten hergestellt werden.

Kinder rutschen auf dem Schlitten fröhlich den Berg hinunter, während Eltern und Großeltern bei einer Tasse Kaffee einen Plausch halten. Wer mag, kann sich mit der kleinen Bimmelbahn vom Stadtzentrum direkt zum Weihnachtsdorf bringen lassen – ein Erlebnis nicht nur für die Jüngsten.

Alles kostenlos – und für einen guten Zweck

Der besondere Clou: Alle Angebote sind kostenlos. Statt Eintritt zu bezahlen, können Besucherinnen und Besucher Spenden für die wohltätige Initiative „Et Hjerte for Alle“ geben. 

Seit 2008 sorgt sie dafür, dass Familien mit geringem Einkommen in der Kommune Apenrade ein schönes Weihnachtsfest feiern können. Jedes Jahr kommen auf diese Weise mehrere Hunderttausend Kronen zusammen – Geld, das ganz konkret dort ankommt, wo es gebraucht wird.

„Julen er hjerternes fest – Weihnachten ist das Fest der Herzen“, sagt Thomas Uhre. „Und genau das spürt man hier.“

Kooperation und Tradition

Dass die Weihnachtsstadt weiterhin am alten Bahnhof stattfinden kann, ist das Ergebnis einer engen Zusammenarbeit mit der Kommune und der dänischen Schloss- und Kulturbehörde. „Wir müssen wegen des Denkmalschutzes auf jede Veränderung achten“, erklärt Uhre. „Aber das klappt gut – alle Beteiligten ziehen an einem Strang.“

Die neue Struktur mit vier ehrenamtlichen Koordinatorinnen und Koordinatoren hat sich ebenfalls bewährt. „Malene Bruhn hat mit der Idee der Julehjerteby etwas Wunderbares geschaffen. Jetzt führen wir das gemeinsam fort“, so Uhre.

Kleine Veränderungen – große Wirkung

Einige Details mussten an die neuen Platzverhältnisse angepasst werden. So wurde etwa auf die beliebten Tretzüge für Kinder verzichtet, da der steinige Untergrund am Bahnhof ungeeignet war. Die Fahrzeuge wurden stattdessen an Kindergärten in der Umgebung verschenkt. „Das war eine schöne Lösung – die Kinder dort haben jetzt genauso Freude daran“, erzählt Uhre mit einem Lächeln.

Ein Ort, an dem Herzen warm werden

„Julehjerteby“ ist weit mehr als ein Weihnachtsmarkt. Es ist ein Ort, an dem Gemeinschaft gelebt wird – generationsübergreifend, sprachübergreifend, grenzenlos. Wer einmal dort war, weiß, warum der Ort diesen Namen trägt.

Die „Weihnachtsstadt der Herzen“ öffnet am Sonnabend, 22. November, offiziell ihre Tore. Geöffnet ist sie an Wochentagen von 14 bis 17 Uhr sowie am Wochenende von 11 bis 16 Uhr.