Kommunalwahl 2025

Warten, zählen, hoffen – und ein Heimspiel in Hoptrup

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Die Spannung steigt: Carsten Leth Schmidt, Alex Bødiker (Soz.) und Sabina Wittkop-Hansen verfolgen gebannt die Auszählung.

22 Uhr im Rathaus von Hadersleben. Zwischen Ergebnislisten, Thermoskannen und nervösem Getuschel wächst die Spannung. Besonders bei der Schleswigschen Partei – denn für sie steht einiges auf dem Spiel.

Es ist kurz nach 22 Uhr im Haderslebener Rathaus, als Carsten Leth Schmidt auf die Zahlen schaut. Die Schleswigsche Partei hat in Hoptrup 20Prozent mehr Stimmen bekommen als noch 2021. Ein schöner Erfolg – auch wenn er nicht völlig überrascht: „Das ist ja quasi mein Heimspiel“, sagt der SP-Spitzenkandidat trocken. Er lebt in Süderballig, gleich um die Ecke. Und dennoch: Das Plus freut ihn sichtbar.

Sabina Wittkop-Hansen, seine Parteikollegin und Mitkandidatin, spricht von einem „super aufregenden Abend“ – und von einem intensiven Wahlkampf, in dem die SP nicht überall auf offene Türen gestoßen ist.

Bereit – für das, was kommt

Noch sind nicht alle Stimmen ausgezählt. Doch an manchen Stellen zeigt sich: Die SP kann zulegen. Nicht überall, aber oft. Leth Schmidt bringt es auf den Punkt: „Ich bin gespannt und bereit.“ Das kann ein langer Abend werden.

Schwierige Gebiete

Leif Storgaard (SF) hat seine Kinder mitgebracht.

Carsten Leth Schmidt ergänzt: „Wir hatten schwierige Gebiete in der Hintertasche.“ Gemeint sind Kastvrå, Kjelstrup (Kelstrup), Heisagger (Hejsager). Küstenschutz und die Biogasanlage in Sode sowie das SP-Kernthema Energiewende haben im Wahlkampf – zumindest gebietsweise – für Gegenwind gesorgt.

„Es ist ein super spannender Abend“, meint Sabina Wittkop-Hansen, hier zu sehen mit Piet Schwarzenberger, die die Zahlen im Blick hat.
Holger Mikkelsen (Liberale Allianz) ist der schärfste Konkurrent für Bürgermeister Mads Skau (Venstre).
Spannung pur auch beim SP-Kommunalratsvorsitzenden Hans-Iver Kley.