Deutsche Minderheit

Saisonabschluss auf dem Damm mit Gulasch und großem Vorbild

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Das traditionelle Abrudern des DRH war gut besucht. Am Sonntag ließen die Mitglieder mit einer Ausfahrt auf dem Damm die Saison ausklingen.

Der Deutsche Ruderverein Hadersleben hat am vergangenen Sonntag die offizielle Saison gebührend ausklingen lassen – mit Sonne, einer steifen Brise und einem sportlichen Rekord.

Beim traditionellen Abrudern des Deutschen Rudervereins Hadersleben (DRH) hat am vergangenen Wochenende alles gepasst: „Wunderbar war’s“, freut sich Vereinsvorsitzende Angelika Feigel. 

Achtzehn Mitglieder trafen sich am Sonntag zur letzten offiziellen Ausfahrt der Saison. Zwei Boote legten bei frischem Wind ab und ruderten eine ruhige Runde auf dem Damm – bei strahlendem Wetter. Anschließend holten die Mitglieder gemeinsam die Flagge ein.

Sonne, Wind und Butterspätzle

Dann ging es ans „Eingemachte“: Harro Hallmann kochte für alle ein deftiges Gulasch mit Butterspätzle; Angelika Feigel steuerte Apfelkuchen bei. 

„Dann haben wir noch lange gemütlich zusammengesessen, geschnackt und über neue Aktivitäten gesprochen“, erzählt sie.

Keine Pause für die Steuerfrau

18 Mitglieder trafen sich zum sportlichen Austausch – und zum Plausch.

Offiziell startet die neue Saison erst im April. Doch einige Aktive können das Rudern nicht lassen: „Wir betreiben Winterrudern – als einziger Verein der deutschen Rudervereine“, sagt Feigel stolz. Sie selbst hat bereits am nächsten Tag wieder am Steuer gesessen: „Kein Vergnügen bei der Kälte“, gesteht sie und lacht: „Aber was tut man nicht alles für seine Leute!?“

Meisterleistung mit 90

Für Begeisterung sorgte eine sportliche Meisterleistung: Senior-Ruderer Dieter Hallmann knackte kurz vor dem Abrudern die 2.000-Kilometer-Marke – mit 90 Jahren. Bewundernswert, so die Vorsitzende: „Er ist ein Vorbild für uns alle.“