Handball

Hohe Erwartungen an Lea Hansen

Hohe Erwartungen an Lea Hansen

Hohe Erwartungen an Lea Hansen

nlm
Saxburg/Saksborg
Zuletzt aktualisiert um:
Lea Hansen überzeugt durch Ehrgeiz, Mut, Sprungstärke und Schnelligkeit. Foto: Scanpix

Diesen Artikel vorlesen lassen.

Die 21-Jährige aus Saxburg hat sich bei Silkeborg-Voel zu einer Leistungsträgerin in der ersten dänischen Handball-Liga entwickelt.

Die junge Nordschleswigerin Lea Hansen wurde für ihren Mut belohnt. Die 21-jährige Saxburgerin verließ die Handballerinnen von SønderjyskE in einem Alter von nur 18 Jahren, um sich bei einer Liga-Mannschaft weiterentwickeln zu können. Nach einem Kurzaufenthalt beim Verein SK Aarhus landete die Rechtsaußen 2018 beim ambitionierten Erstliga-Verein Silkeborg-Voel. Hier erkämpfte sich Hansen trotz ihres jungen Alters schnell eine feste Rolle in der Liga-Mannschaft und zählt inzwischen sogar zu den Leistungsträgerinnen des Teams.

In der vergangenen Saison hatte das große Handball-Talent als erste Wahl auf Rechtsaußen maßgeblichen Anteil daran, dass Silkeborg-Voel beim Abbruch der Saison Anfang März auf einem starken fünften Platz stand. 

„Das war aufgrund des Corona-Virus eine kurze Saison. Für meine Mannschaft lief es richtig gut und auch für mich. Zumindest was meine Einsätze betrifft. Ich habe viel Spielzeit bekommen“, sagt Hansen. 

Im Verein Silkeborg-Voel sind die Erwartungen an die ehemalige Schülerin der Deutschen Schule Tingleff hoch. Hansen war mutig, hat in Silkeborg aber auch früh viel Vertrauen geschenkt bekommen. Aus diesem Grund entschied sich Hansen auch vor wenigen Monaten, zur großen Freude von Silkeborg-Voel-Sportdirektor Mikael Bak, ihren Vertrag bei Silkeborg-Voel um drei Jahre zu verlängern.

„Lea ist in meinen Augen eine der talentiertesten Außenspielerinnen der Liga. In Anbetracht ihres Alters hat sie bereits außergewöhnlich viel Spielzeit auf dem obersten Niveau bekommen“, meinte Bak.

Hansen selbst sieht bezüglich ihrer eigenen Leistungen für die kommende Saison jedoch noch Luft nach oben. „Mein Ziel ist es, im Abschluss treffsicherer zu werden. Ich möchte es schaffen, mehr Ruhe zu bewahren, um in meinem Spiel noch sicherer zu werden. Aber ich bin ja auch noch jung“, sagt Hansen, die vor allem durch ihre Schnelligkeit und Sprungweite überzeugt. Während der Corona-Pause musste sich die 21-Jährige mit Lauftraining begnügen, um in Form zu bleiben.

Die Nordschleswigerin, die bereits für dänische Jugend-Nationalmannschaften auflief, möchte nur ungern über ihre großen Handballträume sprechen, sondern sich lieber auf realistische Ziele in der nahen Zukunft konzentrieren. „Ob wir in der Tabelle oben mitmischen werden, ist ganz schwer einzuschätzen. Ich hoffe es natürlich, und ich möchte mich erneut für viele Einsatzminuten verdient machen. Irgendwann einmal vielleicht in der dänischen Nationalmannschaft oder in der Champions League zu spielen, ist für mich derzeit kein Ziel, aber das wäre natürlich ein Traum“, so Hansen.

Mehr lesen

Europawahl 2024

Apenrade und der Kreml: Die deutsche Minderheit und die Kommunisten

Kopenhagen Der Kalte Krieg warf dunkle Schatten auf das Leben im Grenzland. Die Hoffnungen, die mit dem „kleinen Frieden“ durch die Bonn-Kopenhagener Minderheitenerklärungen 1955 verbunden waren, konnten die Sehnsucht nach dem großen Frieden nicht ersetzen. Die alarmierende Lage wurde beim Deutschen Tag und der Schuleinweihung in Hoyer deutlich. Dieser Artikel stammt aus einer Archiv-Serie von Siegfried Matlok über das 50-jährige Bestehen der EU.