Fussball

Der Knoten muss gegen AaB platzen

Jens Kragh Iversen
Jens Kragh Iversen Sportredaktion
Hadersleben/Haderslev
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Jeppe Simonsen zeigte gegen AGF eine starke Leistung. Foto: Claus Fisker/Ritzau Scanpix

Jeppe Simonsen will noch keine Gedanken an die drohenden Playoff-Spiele verschwenden.

Die SønderjyskE-Fußballer sind nach sieben Spielen ohne Sieg und 398 Minuten ohne Torerfolg tiefer in den Abstiegsschlamassel gerutscht, als ihnen lieb sein kann. Die so gefürchteten Playoff-Spiele drohen in der Ferne, wenn die Hellblauen nicht rechtzeitig die Kurve kriegen.

„Der Knoten muss gegen AaB platzen. Wir haben lange nicht mehr gepunktet oder gar ein Tor erzielt, wollen aber endlich wieder gewinnen oder zumindest einen Punkt mitnehmen“, meint Außenverteidiger Jeppe Simonsen vor dem Auswärtsspiel am Freitag ab 19 Uhr gegen AaB.

Bei einer Niederlage in Aalborg und einem gleichzeitigen Sieg des FC Nord-sjælland in Vejle würde der Rückstand der Hellblauen auf den zehnten Tabellenplatz auf mindestens acht Punkte anwachsen. Ein Rückstand, der in den danach noch drei ausstehenden Spielen der regulären Saison und in den sechs Spielen der Abstiegsrunde nur schwer wettzumachen wäre, um die Playoff-Spiele gegen den Abstieg zu vermeiden.

„Wir sind uns bewusst, dass wir in der Tabelle nicht so gut dastehen, aber im Moment denke ich nicht an die Playoff-Spiele. Wir wollen einfach dafür sorgen, dass wir so viele Punkte wie möglich sammeln“, meint Jeppe Simonsen, der keine Zweifel hat, dass der eingeschlagene Weg mit Glen Riddersholm der richtige ist: „Nein, ich habe nicht den leisesten Zweifel. Wir packen die Dinge jetzt anders an, legen ständig zu und spielen jetzt guten Fußball – ganz anders als in der Zeit davor.“

Foto: Claus Fisker/Ritzau Scanpix

Der 23-jährige Koldinger, der bereits in der Jugend zu SønderjyskE kam, hat bislang erst 15 seiner 44 Superliga-Spiele von Anfang an bestritten, genießt aber ganz offensichtlich das Vertrauen von Glen Riddersholm auf der Außenverteidiger-Position.

„Ich freue mich, dass ich von Anfang an spielen darf. Ich hatte das nicht kommen sehen. Ich habe einfach beim Training hart gearbeitet und versucht zu beweisen, dass ich gut genug bin, um in der Startelf zu stehen“, sagt Jeppe Simonsen, der als Rechtsfuß auf der Linksverteidiger-Position gegen Vejle und AGF auf der falschen Seite gespielt hat: „Ich ziehe die rechte Seite vor, aber auch die linke macht mir nichts aus.“

Gegen AaB wird er aber voraussichtlich auf der rechten Abwehrseite spielen, Joao Pereira kommt dafür auf der linken Seite zum Einsatz.

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