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Harsche Kritik in Richtung Schiedsrichter

Harsche Kritik in Richtung Schiedsrichter

Harsche Kritik in Richtung Schiedsrichter

Jens Kragh Iversen
Jens Kragh Iversen Sportredaktion
Aalborg
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Glen Riddersholm war von der Leistung von Schiedsrichter Sandi Putros alles andere als angetan. Foto: Henning Bagger/Ritzau Scanpix

Der Frust war nach der 0:3-Niederlage von SønderjyskE gegen AaB groß. Glen Riddersholm ärgerte sich über die fehlende Umsetzung der spielerischen Übergewichtes, schimpfte aber auch mit Schiedsrichter Sandi Putros.

„Das Spiel gibt ein gutes Bild ab, wie es ist, im Tabellenkeller zu stehen. Wir waren gut am Ball, haben direkter gespielt und uns Torchancen erspielt, aber unsere Arbeit hat keine Früchte getragen. Nichts ist im Moment leicht für uns“, meint der SønderjyskE-Trainer: „Wir haben jetzt schon zum vierten Mal im dritten Spiel das Aluminium getroffen. Wir hätten in Führung gehen müssen und sind dann durch einen Strafstoß, der nicht hätte gegeben werden dürfen, in Rückstand geraten. Hinzu kommt ein umstrittener Freistoß, der zum 2:0 geführt hat. Wenn das gesagt ist, kann ich es nur als äußerst unzufriedenstellend bezeichnen, dass wir bei zwei Standards unsere Zweikämpfe nicht gewonnen und Gegentore kassiert haben.“

Nach dem Schiedsrichter gefragt, richtete er eine scharfe Kritik in Richtung Sandi Putros.

„Ich habe Verständnis dafür, dass man einen schlechten Tag haben kann, und das war hier der Fall. Da ist nicht viel zu unseren Gunsten ausgefallen. Ich weiß, dass ich mit meinen Aussagen jetzt als schlechter Verlierer dargestellt werde und diese jetzt Schlagzeilen machen werden, die alles, was ich sonst gesagt habe, in den Schatten stellen, aber man muss auch respektieren, dass wir jeden Tag zur Arbeit gehen, um in dieser zynischen Fußball-Welt zu bestehen. Wir müssen erkennen, dass unsere Leistung unter den Entscheidungen des Schiedsrichters gelitten hat“, meint Glen Riddersholm: „Wir haben für zehn bis elf Fouls sechs gelbe Karten kassiert. Die haben wir mit uns herumgeschleppt. Da war ein Elfmeter, der keiner war. Eine fast identische Situation mit Victor wurde nicht gepfiffen. Mental sind diese Schläge schwer wegzustecken. Wir hatten das Gefühl, dass wir hätten führen müssen, und sind dann durch diesen Elfmeter in Rückstand geraten. Mit einem angekratzten Selbstvertrauen ist es schwer, die Dominanz und die Qualität am Ball zu halten. AaB war ebenfalls angeschlagen ins Spiel gegangen, hat aber die Geschenke angenommen, ist durch die Führung gewachsen und hat neue Energie bekommen.“

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